RÜCKBLICK

Vor dreißig Jahren waren die östlichen Kanareninseln Lanzarote und Fuerteventura sozusagen noch Entwicklungsgebiet. Jeder Anstieg der Besucherzahlen wurde von den Behörden und in den Medien als Erfolg gefeiert und Zunahme der Urlauber im Zehntausender-Bereich war in dieser Zeit bereits eine Schlagzeile wert.

Top-Themen der WOCHENBLATT-Ausgabe vom 6. August 2014

Das Wochenblatt informiert seit über 30 Jahren regelmäßig alle deutschsprachigen Residenten und Urlauber auf den Kanaren über das aktuelle Inselgeschehen und die Ereignisse auf dem spanischen Festland. Das Wochenblatt wird 14-täglich an 550 Verkaufsstellen (Flughäfen, Kioske, Einkaufszentren, Hotels etc.) auf allen sieben Inseln des Archipels vertrieben und an zahlreiche Abonnenten in Spanien und dem Ausland versandt.

Der Kredithahn bleibt zu

Zwei Jahre ist es her, dass Spanien von der Europäischen Union (EU) ein millionenschweres Finanzpaket zur Rettung des Finanzsektors angenommen hat. Doch die neuesten Daten der Spanischen Nationalbank belegen, dass die Unterstützung der EU nicht in der Privatwirtschaft angekommen ist, denn die Kreditinstitute vergeben immer weniger statt mehr Darlehen.

Fast ein Drittel der kanarischen Kinder ist von Armut bedroht

Die wachsende Kinderarmut gehört zu den schwerwiegendsten Problemen Spaniens und der Kanaren. Nachdem UNICEF in der Studie „Die Kindheit in Spanien 2014“ ermittelt hat, dass 27,5% der spanischen und 29% der kanarischen Kinder von Armut bedroht sind und spanienweit 2,3 Millionen Minderjährige unterhalb der Armutsgrenze leben, zeigte sich der kanarische Ombudsmann Jerónimo Saavedra mehr als besorgt.