Stierkampf soll zum Immateriellen Kulturerbe erklärt werden

Spaniens Tierschützer mussten dieser Tage gleich zwei herbe Rückschläge hinnehmen, denn der Versuch, ein Verbot der Stierhatz, die alljährlich unter dem Namen „Toro de la Vega“ im Städtchen Tordesillas in Nordkastilien stattfindet, durchzusetzen scheiterte. Obendrein will der Kongress die umstrittene Stierkampftradition im Ganzen sogar zum Immateriellen Kulturerbe erklären lassen.
Das Turnier „Toro de la Vega“ ist „eine der schlimmsten Grausamkeiten Spaniens.

Ministerium will vergünstigte Flughafengebühren wieder einführen

Auf die Ankündigung der Transportministerin Ana Pastor, die Vergünstigungen für Flughafengebühren bei der Aufnahme neuer Strecken wieder einzuführen, reagierten die kanarischen Politiker und Hoteliers mit Freude auf der einen, mit Ungläubigkeit bis Fassungslosigkeit und Kritik auf der anderen Seite.
Tatsächlich hatte das Transportministerium Ende 2011 die vergünstigten Flughafengebühren für Airlines, die neue Strecken in ihr Angebot aufnahmen, gestrichen und für großen Protest auf den Kanaren gesorgt.

Spaniens erste Offshore-Windturbine in Arinaga offiziell eingeweiht

Der spanische Windkraftanlagenher­steller Gamesa hat auf Gran Canaria die erste Offshore Windkraftanlage in Spanien eingeweiht. Am 21. Oktober kamen zu diesem Anlass der Gamesa-Präsident Ignacio Martín, der kanarische Regierungspräsident Paulino Rivero und der spanische Minister für Industrie, Energie und Tourismus, José Manuel Soria, in Arinaga zusammen.
Die Windkraftanlage, die mit ihren 128 Metern Höhe nun in Arinaga alles überragt, ist nicht nur die erste von Gamesa entwickelte Offshore-Anlage, sondern auch die erste in Spanien installierte Anlage dieser Art.