Das Land lechzt nach Wasser

Die Kanarischen Inseln werden seit dem letzten Winter von einer extremen Trockenheit geplagt. Mittlerweile ist von der schlimmsten Trockenperiode der letzten 60 Jahre die Rede.
Auf Teneriffa konnte bisher eine Wasserrationierung in den Haushalten vermieden werden, da 84% des Leitungswassers auf den Inseln aus Stollen und Brunnen kommen. Ganz anders sieht es in der Landwirtschaft aus. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, denn die 22 Wasserbecken auf der Insel sind so gut wie leer.

Schlechter SSV

Der diesjährige Sommerschlussverkauf endete am 31. August mit keinesfalls zufriedenstellendem Ergebnis für den kanarischen Handel, denn im Vergleich zum Vorjahr gingen die Verkäufe erneut zurück.

Schwarzarbeit auf dem Vormarsch

Die Krise hat viele Menschen in die Schattenwirtschaft gedrängt. Laut einer Studie von Gestha, der Gewerkschaft der Finanzbeamten, bewegt die „Schwarzwirtschaft“ jährlich 11,6 Milliarden Euro auf den Kanaren, d.h. fast 29% des Bruttoinlandsproduktes (BIP).

Bester Honig gesucht

Teneriffas Inselregierung wird Ende Oktober wieder den Regionalwettbewerb der Imker veranstalten. José Joaquín Bethencourt vom Cabildo erklärte, dieser nun schon zum 16. Mal ausgetragene Wettbewerb habe sehr zur Verbreitung des exzellenten Inselhonigs beigetragen.