Pfeif mir doch mal was

Im Zeitalter der Mobiltelefone pfeift allenfalls noch ein Handy, möchte man meinen. Doch auf La Gomera stimmt das nicht ganz. Etwa 1.500 Grundschüler und Schüler der Sekundarstufe werden in diesem Schuljahr die traditionsreiche Pfeifsprache erlernen, mit der sich ihre Vorfahren auf La Gomera verständigten. Alle Schulen der Insel haben das Unterrichtsfach eingeführt, damit diese besondere Kunst erhalten bleibt.

Amerikaner begeistert von Teide-Sandbild

Eine Abordnung kanarischer Politiker reiste vor wenigen Wochen in die USA, um im Bundsstaat Texas an den Feierlichkeiten des 275-jährigen Jubiläums der Stadt San Antonio – 1731 von 16 kanarischen Auswandererfamilien gegründet – teilzunehmen. Vertreter der Gemeinde La Orotava, des Cabildos von Teneriffa und der kanarischen Regierung nahmen an verschiedenen Veranstaltungen teil, die unter anderem von dem dortigen Verband „Freunde der Kanarischen Inseln“ organisiert worden waren.

Ein Dreivierteljahrhundert Janosch

Herzlich wenig wird es ihm gefallen, sich wieder einmal in der Presse porträtiert zu finden. Der unter dem Künstlernamen Janosch bekannte, wohl erfolgreichste Kinderbuchautor Deutschlands lebt sehr zurückgezogen und jede Art von Publicity ist ihm ein Greuel. Doch so einfach unter den Tisch fallen lassen kann man ein „Dreivierteljahrhundert“ doch nicht, und so möchte das Wochenblatt Janosch ganz herzlich zu seinem 75. Geburtstag gratulieren, den er am 11. März – wahrscheinlich in seiner geliebten Hängematte – gefeiert hat.

Ex-Präsidenten mit allen Ehren

Die fünf Ex-Regierungschefs der autonomen Region Kanarische Inseln sowie alle zukünftigen können sich freuen. Nach einem jetzt vom Regionalparlament verabschiedeten Gesetzentwurf steht ihnen nämlich nicht nur eine Anerkennung ihres verantwortungsvollen Wirkens auf Lebenszeit zu, indem sie weiter den Titel „Presidente“ führen können.

Teneriffas neue Kuscheltiere

„Wer kommt in meine Arme?” scheint Trainer Mark Hagan deutlich per Handzeichen anzugeben, denn der mächtige Orca schießt direkt vor ihm und seinen ausgebreiteten Armen hoch und bleibt senkrecht im Wasser stehen. Mark schließt das Tier in seine Arme, das heißt: mehr als die Schnauze kann er gar nicht umfassen. Gibt zärtliche Küsschen, die das Riesentier ganz deutlich begeistern.

Flüchtlingsstrom aus Mauretanien reißt seit Wochen nicht ab

Schon seit Jahren ist es auf den Kanarischen Inseln nichts Neues mehr, wenn mal wieder ein Flüchtlingsboot von der afrikanischen Küste an die Strände der spanischen Ferieninseln im Atlantik gelangt. Auch die immer wieder bekannt werdenden Nachrichten von gekenterten Booten und ertrunkenen Immigranten, erregen – erschütternderweise und bewirkt durch die Macht der Gewohnheit – längst nicht mehr das Aufsehen, das ihnen eigentlich gebührt.