Ende der Goldenen Zeiten?


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Experten befürchten Stagnation bei den Tourismus-Zahlen

Madrid – Die für die Vermarktung des Tourismus-Sektors im Ausland zuständige Behörde Turespaña geht davon aus, dass die drei großen Quellmärkte Großbritannien, Deutschland und Frankreich in den kommenden Monaten zum Stillstand kommen, oder sogar weniger Urlauber entsenden werden. Auch die kleineren Quellmärkte Italien, Holland und USA könnten einen Rückgang erfahren.

Die Prognosen aus dem jüngsten Bericht von Turespaña über das dritte Quartal deuten darauf hin, dass in den kommenden Monaten die Zahl der ausländischen Urlauber nur gering anwachsen, wenn nicht sogar stagnieren, die Ausgaben und die Zahl der Übernachtungen gestoppt oder zurückgehen werden.

Der weiterhin positive Trend bei den Ausgaben der Urlauber wird auf die anhaltenden Anstrengungen bei der Vermarktung Spaniens im Ausland sowie auf die Förderung anderer Segmente wie des Kultur-, des Gastronomie-, des Stadt- oder des Shopping-Tourismus zurückgeführt.

Die Experten haben bei den internationalen Besuchern bereits eine Abschwächung beobachtet. Insbesondere im letzten Quartal könnte sich diese Tendenz fortsetzen. Das wird hauptsächlich vom Verhalten der Hauptquellmärkte Großbritannien, Deutschland und Frankreich abhängig gemacht, die zusammen mehr als 50% der ausländischen Spanien-Urlauber entsenden. Ihnen folgen Belgien, Schweden, Portugal, die Schweiz und Irland.

Dabei zeigen insbesondere die Quellmärkte Großbritannien und Portugal erste Anzeichen einer Zykluswende.

Der deutsche Quellmarkt würde zwar stabil bei der Zahl der Urlauber bleiben, jedoch bei den Ausgaben und Übernachtungen zurückgehen, so Tur­españa.





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