Kanaren stark vom Klimawandel betroffen

Nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace sind die Kanarischen Inseln spanienweit eines der Gebiete, die am meisten unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden werden. Wenn die düs­teren Prognosen eintreffen, wird der steigende Meeresspiegel vor allem den Norden der Inseln betreffen. „Der Meeresspiegel könnte infolge des Klimawandels bis zu 35 cm steigen.

Kreuzfahrten von Krise verschont

K wie Krise? Nein, K wie Kreuzfahrttourismus, denn dieser ist vermutlich das einzige Tourismus-Teilsegment, das auf den Kanarischen Inseln von der weltweit schlechten Wirtschaftslage unbehelligt geblieben ist und auch bleiben wird. Zumindest die Prognosen der Hafenbehörde von Santa Cruz de Tenerife zeichnen ein deutlich positives Bild. Wie Präsident Pedro Rodríguez Zaragoza mitteilte, besteht bereits die Zusage von Royal Caribbean Cruises – zweitgrößtes Kreuzfahrtunternehmen der Welt –, dass die Häfen der Provinz in der kommenden Saison 30 Mal von Schiffen dieses Unternehmens angesteuert werden.

Odyssey verliert die erste Runde

In Tampa/Florida hat der amerikanische Richter Mark Pizzo ein Aufsehen erregendes Urteil gefällt: Der Schatz, der von den Spezialisten des Unternehmens Odyssey Marine Exploration aus dem Wrack der ›Nuestra Señora de las Mercedes‹ geborgen wurde, steht Spanien zu. „Mehr als 200 Jahre sind vergangen seit die ›Las Mercedes‹ explodierte. Der Ort, wo ihre Reste ruhen und die, welche an diesem schrecklichen Tag starben, ist seit Jahrhunderten intakt geblieben – bis vor kurzem“.

Knapp der Katastrophe entgangen

Die Hitzewelle der letzten Juli-Tage hat nicht nur auf dem spanischen Festland sondern auch auf den Kanarischen Inseln schwere Waldbrände verursacht. Während verschiedene Brandherde auf Teneriffa, Gran Canaria und La Gomera glücklicherweise schnell unter Kontrolle gebracht werden konnten, kam es auf der Insel La Palma zu einer der schwersten Brandkatastrophen der letzten Jahre.

Tiefer Blick ins Universum

Nachdem Spanien als Stand­ort für eines der wissenschaftlichen Großprojekte der EU ausgefallen ist – die Europäische Spallationsquelle ESS, besser bekannt als Neutronenbeschleuniger, sollte in Bilbao aufgestellt werden, geht jetzt aber ins schwedische Lund –, sind jetzt wieder große Hoffnungen auf das European Extremely Large Telescope (E-ELT) gerichtet, für das die Internationale Sternwarte von La Palma im Blickpunkt steht.