„Flypa ‘09“ – Teneriffa aus der Vogelperspektive

Das Interesse nimmt von Jahr zu Jahr zu. Längst gilt Gleitschirmfliegen nicht mehr als Risikosportart, und immer mehr Menschen befriedigen mit einem Flug ihre Sehnsucht nach Freiheit und dem Gefühl, die Welt aus der Vogelperspektive zu betrachten. Auf derselben Linie hat sich auch das internationale Gleitschirmfliegertreffen von Los Realejos seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 2005 weiterentwickelt. Die Stadt im Orotavatal hat das enorme Potenzial dieses Trendsports erkannt und bewirbt mit „Flypa“ dieses Inselgebiet.

Gefährliches Nass

Seit dem 17. April gilt in Gran Canarias Hauptstadt Las Palmas wegen erhöhtem Bor-Gehalt ein Leitungswassertrinkverbot. Bis auf Weiteres dürfe das Leitungswasser nur noch zum Duschen, Geschirrspülen oder dem Betreiben der Waschmaschine benutzt werden, teilten das Wasserunternehmen Emalsa und die städtische Gesundheitsbehörde mit.

„Ein völlig illegales und unnötiges Projekt“

Trotz eines Urteils des Obers­ten Gerichtshofes der Kanaren (TSJC), mit dem das Dekret zur Enteignung betroffener Grundstücke bis auf Weiteres gestoppt wurde, gehen in den mittleren und Höhenlagen von Icod de los Vinos und Garachico die Bauarbeiten an dem sogenannten Anillo Insular bislang weiter, als sei nichts geschehen. Die Behörden präsentieren dieses öffentliche Bauprojekt, das den Inselstra­ßenring über die Gemeinden El Tanque, Los Silos und Santiago del Teide schließen soll, als wichtige Errungenschaft für die Bürger und bezeichnen den Eingriff in die Natur als „minimal“.

Castillo del Mar kämpft um Wiedereröffnung

In Vallehermoso kämpft der Deutsche Thomas Müller um die Wiedereröffnung seines „Castillo del Mar“, das nach siebenjähriger Betriebszeit und über 500 erfolgreichen Veranstaltungen geschlossen wurde. Mittlerweile haben auch die Verantwortlichen im Cabildo und bei der Gemeinde die Bedeutung dieser kleinen Festung für das kulturelle Leben in diesem Inselteil erkannt und setzen sich für die Wiedereröffnung ein.

Eine halbe Stunde in Prag

Obwohl sich die spanische Regierung redlich darum bemühte, sich angesichts des bevorstehenden ersten Treffens zwischen Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero und US-Präsident Barack Obama nichts anmerken zu lassen, lag die Bedeutung dieses Ereignisses regelrecht in der Luft.