Wandern und entdecken

Jahrelang war der Barranco del Infierno wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Die Straße zur Punta de Teno ebenso. Umfangreiche Sicherungsarbeiten an den steilen Wänden brauchten Zeit und kosteten vor allem viel Geld. So ist es wenig verwunderlich, dass an manchen Wegen nur die Schilder vor sich hin rosten, die den Durchgang wegen Steinschlaggefahr verbieten, aber keine Maßnahmen ergriffen werden, um den Weg wieder begehbar zu machen. Ärger und Enttäuschung sind nachvollziehbar, wenn deswegen Touren abgebrochen werden müssen oder nicht mehr durchführbar sind. Andererseits: Gebirge ohne Steinschlag gibt es nicht, und vulkanische Gebirge machen da keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil. Die heftigsten Bergstürze, Mega-Ereignisse der Erdgeschichte, prägten das Aussehen der vulkanischen Hochgebirge, also auch der Feuer-Inseln, die wie einst das Teno-Gebiet aus dem Ozean aufstiegen. Auf unseren Wanderungen dort begegnen wir Spuren dieser Ereignisse. Und manchmal erkennen wir sie.

Irrtümliche Briefe

Der Brief, den Mariano Rajoy an den Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Junker, gerichtet hat, in dem er neue Sparmaßnahmen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zusagt, ist ein irrtümlicher Schritt und äußerst negativ für die Interessen der spanischen Wirtschaft.

Doktor Rock’n Roll

„Für einen, der seine Studien auf der Universität der Straße absolviert hat, ist es wie ein großer Preis, wie ein Lotteriegewinn, der einem zuteil wird, obwohl man nicht weiß, ob man ihn verdient hat“. Das erklärte der Sänger und Liedermacher Miguel Ríos, als ihm die Ehrendoktorwürde der Universität von Granada verliehen wurde, der Stadt, in der er 1944 das Licht der Welt erblickte.