50 Blaue Flaggen

Die Stiftung für Umwelterziehung (FEE) verleiht dieses Jahr 50 ihrer begehrten Blauen Flaggen an Strände und Häfen auf den Kanarischen Inseln.
Damit wird nicht nur die Wasserqualität an den ausgezeichneten Stränden bescheinigt, die Blaue Flagge ist auch ein Zeichen hoher Umweltstandards und Sicherheit.
Teneriffa hat dieses Jahr Gran Canaria als Insel mit den meisten Blauen Flaggen abgelöst. Aronas Strände Las Vistas und Los Cristianos, die nun wieder eine Strandaufsicht haben, konnten ihre Flaggen zurückerobern.

365 Tage Sport unter freiem Himmel

Das Tourismusamt hat über seine Marke „Tenerife No Limits“ (Teneriffa ohne Grenzen) zusammen mit der Sportschuh- und Sportbekleidungsunterfirma Asics ein gemeinsames Werbeprojekt realisiert: Für die beiden Marken sind die deutschen Trailläuferinnen Lea Bäuscher und Christiane Lehmberg die Bluetrail-Strecke abgelaufen, allerdings in mehreren Tagesetappen. Die beiden in der deutschen Trail-Szene äußerst bekannten Frauen probierten auch andere von „Tenerife No Limits“ beworbenen Sportarten wie Gleitschirmfliegen, Kajak-Paddeln oder Tauchen aus. Auch nahmen sie an einem Bootsausflug zur Beobachtung von Meeressäugetieren teil und besuchten die Cueva del Viento in Icod de los Vinos.

Wandern und entdecken

Mit Pech konnte man reich werden. Pech war Voraussetzung vieler Erfolge und hatte strategische Bedeutung. Columbus hatte vielleicht bei der Entdeckung Amerikas auch Glück – ganz bestimmt aber hatte er Pech. Die goldbeladenen Schatzschiffe brachten ihre wertvolle Fracht besser mit Pech als mit Glück nach Spanien. Jahrhundertelang spielten die kanarischen Inseln bei Atlantiküberquerungen eine zentrale Rolle. Ihr Pech war begehrt.

Rückblick

Wie wohl in allen Medien weltweit, war die Atomkatastrophe von Tschernobyl in unserer Ausgabe vom 16. Mai 1986 die wichtigste Meldung. Bekanntlich war die damalige russische Regierung sehr zurückhaltend mit Informationen über das wirkliche Ausmaß der Katastrophe und ihrer möglichen Folgen. Erst mit dem Ausbreiten der radioaktiven Wolke wurden sich die umliegenden Staaten der drohenden Gefahr bewusst. Hier konnten wir unsere Leser glücklicherweise beruhigen, denn die radioaktive Wolke hatte Spanien nicht erreicht und noch weniger die Kanarischen Inseln.