Kommunalwahlen auf Teneriffa

Das Ergebnis der Kommunalwahlen auf Teneriffa zeigt, dass die Zeiten der absoluten Mehrheit für viele erfolgsgewohnte Parteien vorbei sind. In acht Gemeinden des Nordens der Insel sind Koalitionsgespräche notwendig, während in sieben Gemeinden durch die Wiederwahl ihrer Bürgermeister die Machtverteilung im Stadtrat bereits feststeht.

Umstrittener Minister soll zur OECD

Nachdem die Gemeinde- und Regionalwahlen vorüber sind, will sich der spanische Bildungsminister José Ignacio Wert (PP) aus der Regierung zurückziehen. Wie es heißt, plant Ministerpräsident Rajoy, den unbeliebtesten Minister seines Kabinetts nach dessen Rücktritt aus dem Amt als OECD-Botschafter nach Paris zu entsenden.

Machogehabe

Montags nach einem Wahlsonntag sind einige der Kandidaten euphorisch und andere eher niedergeschlagen. Letzteres trifft wohl auf Xavier Trias, den langjährigen Bürgermeister von Barcelona, zu.

Bermúdez auf Partnersuche

In Santa Cruz de Tenerife konnte sich die Coalición Canaria trotz eines leichten Stimmenverlustes gegenüber der Partido Popular behaupten. Vor vier Jahren hatte die PP-Spitzenkandidatin in Teneriffas Hauptstadt, Cristina Tavío, mit 28,3% der Stimmen die Nationalisten mit José Manuel Bermúdez an der Spitze, für die sich 27,3% der Wähler entschieden, ganz knapp überholt. Durch ein Bündnis mit den Sozialisten errang Bermúdez schließlich den Bürgermeisterposten.

Guter Rat

Der italienisch-französische Informatiker Hervé Falciani, ehemaliger Mitarbeiter der Schweizer Bankgesellschaft HSBC, hatte mit der sogenannten „Liste Falciani“ europaweit für Furore gesorgt.