Gefühlte Straffreiheit

Im Verlauf des weit ausgreifenden Korruptionsskandals um schwarze Kassen, Bestechlichkeit und dubiose Parteienfinanzierung innerhalb der spanischen Regierungspartei PP, der nach deren ehemaligem Schatzmeister als der „Fall Bárcenas“ bekannt ist, hatte Ministerpräsident Mariano Rajoy im Februar vergangenen Jahres ein effektives Maßnahmenbündel zur Bekämpfung der Korruption versprochen.

Spanisches vom deutschen Finanzamt

In letzter Zeit haben zahlreiche Verkäufer von Spanien­immobilien Post von ihrem deutschen Wohnsitzfinanzamt bekommen. Dem Schreiben war stets ein Vollstreckungstitel eines spanischen Finanzamtes beigefügt, der fein säuberlich die steuerliche Hauptsumme, Verzugszinsen und den Säumniszuschlag auflistete.

„Stubenarrest“

Die Nationale Verwaltung der Strafanstalten Spaniens hat Luis Bárcenas, den Ex-Schatzmeister der Partido Popular, der sich in der Haftanstalt Soto del Real bei Madrid in Untersuchungshaft befindet, mit 140 Tagen ohne Hofgang bestraft.

Unsichtbarer Aufschwung

Felipe González, langjähriger sozialistischer Regierungschef Spaniens, setzt sich ebenso wie viele andere Persönlichkeiten des politischen Lebens kritisch mit der Behauptung der Regierung auseinander, die Talsohle der Krise sei durchschritten und nun beginne der Aufschwung.

Förderstopp beim „Job of my Life“

Die deutsche Ausbildungsinitiative „The Job of my Life“, mit der arbeitslosen jungen Leuten aus den europäischen Krisenländern eine Lehre oder ein Facharbeitsplatz vermittelt werden soll, ist erneut in die Schlagzeilen geraten, weil junge Spanier, die dem Aufruf gefolgt sind, befürchten müssen, mittellos in Deutschland gestrandet zu sein.

Top-Themen der WOCHENBLATT-Ausgabe vom 7. Mai 2014

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