Bohrinsel zu Besuch in Santa Cruz

In den ersten beiden März-Wochen meldeten sich mehrere Leser bei der Wochenblatt-Redaktion, die von unterschiedlichen Orten der Inseln aus eine Bohrplattform gesichtet hatten. Dabei handelte es sich um die unter liberianischer Flagge stehende „Sedco 710“, die vom Schleppschiff „Pacific Champion“ von Afrika aus Richtung Kanarische Inseln geschleppt wurde.

Zwanzig-Meter-Wal geborgen

Immer wieder tauchen an den kanarischen Küsten Walkadaver auf. Die toten Meeressäuger werden von den Strömungen an die Strände geschwemmt, und nicht immer handelt es sich um verunglückte Tiere. Bei einem am 17. Februar in La Caleta del Barco (zwischen Majanicho und Corralejo auf Fuerteventura) aufgetauchten toten Zwergwal (Balaenoptera acutorostrata) konnten beispielsweise keine äußerlichen Verletzungen festgestellt werden, sodass ein natürlicher Tod vermutet wird.

Der submarine Vulkan ermöglicht Wissenschaftlern neue Forschungserkenntnisse

Im März ließen die Wissenschaftler, die den submarinen Vulkan im Mar de las Calmas seit seiner Entstehung im Jahr 2011 regelmäßigen Untersuchungen unterziehen, von Bord des Forschungsschiffes „Ángeles Alvariño“ aus ein sogenanntes Remotely Operated Vehicle (ROV), ein kabelgeführtes Unterwasserfahrzeug, zu Wasser. Dem ROV kam u.a. die Aufgabe zuteil, eine im Dezember verschwundene Forschungsboje wieder ausfindig zu machen – mit Erfolg.

IWF-Chefin Lagarde fordert weitere Reformen

Bei einer Wirtschaftskonferenz in Bilbao hat Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Regierung von Mariano Rajoy ihre Unterstützung zugesagt und diese gleichzeitig zur Aufrechterhaltung und Weiterführung des Reformkurses aufgefordert, insbesondere in den Bereichen Arbeit, Schuldenabbau und Unternehmertum.