Privatunternehmen plant den Bau eines neuen Jachthafens in Adeje

Mitte November wurde im Gesetzblatt der Kanarischen Inseln (BOC) das Projekt eines neuen Jachthafens bei La Caleta (Adeje) veröffentlicht. Während die einen den neuen Sporthafen als Erweiterung des touristischen Angebotes begrüßen, formieren sich die anderen, insbesondere die Einwohner, gegen das Vorhaben.
Dem Gesetzblatt zufolge plant ein Privatunternehmen, 52 Millionen Euro in den Bau eines Jachthafens beim Strand von La Enramada in La Caleta (Adeje) zu investieren.

Hohe Bußgelder für aufmüpfige Bürger

„Gesetz für Bürgersicherheit“ heißt es doppelzüngig, doch das Gesetzesvorhaben der spanischen Regierung scheint eher dazu geeignet, die Bürger von sich fernzuhalten oder gar zu kriminalisieren, wenn sie Kritik am Vorgehen der Politiker zum Ausdruck bringen.
Nicht genehmigte Protestkundgebungen und Demonstrationen vor dem Kongress, dem Senat und anderen Institutionen sollen in Zukunft als „sehr schweres Vergehen“ mit bis zu 600.000 Euro Bußgeld belegt werden können.

Vortreffliche Weinlese

Die Winzer können mit der diesjährigen Ernte durchaus zufrieden sein. Auf den Inseln wurden fast zehn Millionen Kilo Weintrauben geerntet, was als hervorragendes Ergebnis der diesjährigen Weinlese gewertet wird. Die größte Traubenmenge wurde auf Teneriffa produziert, wo über fünf Millionen Kilo rote und weiße Beeren zu Wein verarbeitet wurden.
Während auf La Palma der neue Jahrgang schon am 11. November zu Sankt Martin verkostet werden konnte, wurden die ersten Flaschen auf Teneriffa traditionell erst Ende November zu San Andrés entkorkt. Im Weinmuseum in El Sauzal versammelten sich Winzer und Vertreter der Inselverwaltung, um den Jahrgang 2013 zu kosten.

Rajoy bezieht Stellung

Seit Langem wird Regierungschef Mariano Rajoy vorgeworfen, sich nicht den Fragen der Bürger zu stellen. Umso mehr überraschte nun, dass Spaniens Präsident dem Radiosender RNE ein Interview gegeben hat und zu aktuellen Fragen Stellung nahm.
Es wird vermutet, dieses von Alfredo Menéndez im Rahmen des Morgenprogramms geführte Gespräch gehöre bereits zur Vorbereitung auf die Wahlen in zwei Jahren. Die Strategie der Berater Rajoys läuft scheinbar darauf hinaus, einen Schlussstrich unter die harte Vergangenheit zu ziehen, die Wahlversprechen des Präsidenten nun umzusetzen und die Wählergunst wiederzugewinnen.