Kanarische Inseln: Schweres Unwetter zieht schon wieder ab

In den letzten Tagen befürchteten die Wetterexperten, der Tropensturm „Nadine“ werde die Kanarischen Inseln streifen, doch schlussendlich war es ein tropisches Unwetter aus Afrika, dass den lange ersehnten Regen brachte, in der östlichen Provinz jedoch auch für allerhand Unannehmlichkeiten sorgte. „Nadine“ wandte sich von den Kanaren ab und heute nachmittag soll auch das schwere Unwetter schon wieder vorbei sein. Die Meteorologen vom staatlichen Wetteramt (Aemet) kündigten allerdings schon das nächste Unwetter für Donnerstag an.

Wie auf dem Mars

„Kein anderer Ort in Eu­ropa ist dem Mars so ähnlich wie Minas de San José“, sagte der spanische Robotik-Spezialist Alberto Medina und meinte damit das sandige Terrain mit kraterähnlichen Senken und einer kargen Vegetation am Fuß des Teide. Wieder einmal haben sich Wissenschaftler die Lavalandschaft von Teneriffas Nationalpark ausgesucht, um Tests mit neuen Mars-Rovern durchzuführen.
Bereits vor einem Jahr war ein Team einer EADS-Tochtergesellschaft mit einem Protoypen in den Cañadas unterwegs, um das Vehikel für das Raumsondenprojekt ExoMars der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Jahr 2018 zu testen.

Vorzeigeprinzessin feiert 40. Geburtstag

Vor zehn Jahren wohnte sie in einer kleinen Madrider Wohnung, arbeitete beim Fernsehsender Televisión Española, hatte eine gescheiterte Ehe hinter sich. Sie galt unter Kollegen als ambitioniert. Heute lebt sie in einem Palast, muss jedes ihrer Worte abwägen und ist nicht mehr Journalistin, sondern Prinzessin von Beruf.

Für mehr Effizienz im Cabildo

Vor rund einem Jahr beschloss Teneriffas Inselregierung, die Belegschaft neu zu organisieren, um die Effizienz der Cabildo-Arbeit zu verbessern, ohne die rund 6.000 Mann starke Belegschaft erweitern zu müssen, erklärte Víctor Pérez, Leiter des Ressorts Präsidentschaft und Finanzen, kürzlich in einem Interview mit der Tageszeitung Diario de Avisos.

Im Interesse des Euro

Am 6. September trat Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), in Frankfurt vor die Weltöffentlichkeit und verkündete, dass sich die Währungshüter schlussendlich für einen unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen krisengeschüttelter EU-Länder entschieden haben. Doch dieser schwere und effektive Rettungsanker hat seinen Preis, denn vorher muss das jeweilige Land bei der EU die Aufnahme unter den Rettungsschirm beantragen.

Erfolgreicher Artenschutz

Als die kanarische Untergattung des vom Aussterben bedrohten Schmutzgeiers (Neophron percnopterus majorensis) – hier „Guirre“ genannt – vor 15 Jahren von Teneriffa und Gran Canaria verschwand und auf Fuerteventura kaum noch Exemplare gezählt wurden, schlug die Inselregierung Alarm.

Der Hafen von Garachico erwacht zum Leben

Der vor vier Monaten eröffnete neue Hafen von Garachico wartet weiterhin auf den regen Bootsverkehr, den man sich von der 31 Millionen Euro teuren Anlage versprach, die unter anderem auch zur Ankurbelung der Wirtschaft in diesem Inselgebiet dienen soll. Als warte der „Geisterhafen“ darauf, aus seinem Dornröschenschlaf wach geküsst zu werden, dümpeln ein paar Dutzend Boote an den Anlegern vor sich hin, welche zusammen Platz für bis zu 200 Fischerei- und Sportboote bieten.

Interaktion mit Tieren

Der Tierpark Oasis Park im Süden Fuerteventuras bietet neuerdings ein neues Erlebnis für Besucher, bei dem ein enger Kontakt zu den Tieren durch direktes Kennenlernen hergestellt wird. Der Parkbesuch wird so zu einer besonderen Erfahrung, die Spuren hinterlässt.