Kanarische Inseln: Schweres Unwetter zieht schon wieder ab

In den letzten Tagen befürchteten die Wetterexperten, der Tropensturm „Nadine“ werde die Kanarischen Inseln streifen, doch schlussendlich war es ein tropisches Unwetter aus Afrika, dass den lange ersehnten Regen brachte, in der östlichen Provinz jedoch auch für allerhand Unannehmlichkeiten sorgte. „Nadine“ wandte sich von den Kanaren ab und heute nachmittag soll auch das schwere Unwetter schon wieder vorbei sein. Die Meteorologen vom staatlichen Wetteramt (Aemet) kündigten allerdings schon das nächste Unwetter für Donnerstag an.

Ryanair in den Schlagzeilen

Nachdem Ende Juli drei Ryanair-Flugzeuge in Valencia notlanden mussten, vergeht seit Anfang September kaum ein Tag ohne irgendeinen Zwischenfall bei der irischen Fluglinie; auch Kanarenflüge waren bereits betroffen.
Am 5. September bat der Pilot eines in Leeds (Großbritannien) gestarteten Ryanair-Fliegers bei der Landung in Lanzarote um Vorrang in der Warteschleife, weil das Kerosin knapp geworden sein soll.

Wie auf dem Mars

„Kein anderer Ort in Eu­ropa ist dem Mars so ähnlich wie Minas de San José“, sagte der spanische Robotik-Spezialist Alberto Medina und meinte damit das sandige Terrain mit kraterähnlichen Senken und einer kargen Vegetation am Fuß des Teide. Wieder einmal haben sich Wissenschaftler die Lavalandschaft von Teneriffas Nationalpark ausgesucht, um Tests mit neuen Mars-Rovern durchzuführen.
Bereits vor einem Jahr war ein Team einer EADS-Tochtergesellschaft mit einem Protoypen in den Cañadas unterwegs, um das Vehikel für das Raumsondenprojekt ExoMars der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Jahr 2018 zu testen.