Industrieminister wird ausgetauscht

Während es um den möglichen Rücktritt von Justizminister Juan Fernando López Aguilar zugunsten seiner Kandidatur als kanarischer Regierungschef weiterhin viel Geheimniskrämerei gibt, herrscht bei einem anderen Ministerwechsel Klarheit. Wie bereits mehrmals angekündigt wird der jetzige Industrieminister José Montilla tatsächlich noch vor dem 11. September von seinem Amt zurücktreten, um bei den nächsten Regionalwahlen als Spitzenkandidat für die katalanischen Sozialisten (PSC) anzutreten.

„Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder“

Seit Anfang August wohnt der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero mit seiner Ehefrau Sonsoles Espinosa und seinen beiden Töchtern in der Villa La Mareta in Costa Teguise auf Lanzarote, wo er zum zweiten Mal in Folge seinen Sommerurlaub verbringt. Allerdings dürfte der sozialistische Ministerpräsident in diesem Sommer nicht wirklich zur Ruhe kommen.

Keine Chance für „Blödsinn“

Manuel Fraga, der über 80-jährige PP-Gründer, ehemaliger langjähriger Regionalregierungschef von Galicien und derzeitiger Senator, hat kürzlich versichert, seine Partei werde alles tun, die in Arbeit befindliche Reform der galicischen Statuten, ein absoluter „Blödsinn“, zu verhindern.

Seit dem 18. Juli überwacht die Europäische Union die afrikanische Küste

Der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero stattete Teneriffa und Fuerteventura in der vergangenen Woche einen Kurzbesuch ab, um sich persönlich über das Problem der illegalen Immigration zu informieren. Im vergangenen Frühjahr hatte die Zahl der Immigranten, die in ihren Booten Teneriffa erreichten in einem Maße zugenommen, dass die hiesigen Behörden und Hilfsorganisationen absolut überfordert und die provisorischen Auffanglager hoffnungslos überfüllt waren.

Außenminister ratifiziert sein Hilfsversprechen für Afrika

Der spanische Außenminister Moratinos hat bei dem afrikanischen Gipfeltreffen über Immigration und Entwicklung, das kürzlich in der marokkanischen Hauptstadt Rabat stattfand, sein Versprechen auf spanische Hilfe erneuert und eine erste Wirtschaftshilfe in Höhe von 30 Millionen Euro zugesagt. Zehn Millionen sollen in einen regionalen Fonds für Minikredite fließen, den Spanien präsidieren wird.