„Die Welt hat ihre Wirtschaft globalisiert, nicht aber die Aufmerksamkeit dem Volk gegenüber“. Diese Aussage war Mittelpunkt der kritischen Rede von Microsoft-Gründer Bill Gates, als er am 9. November in Oviedo einen verspäteten Dank für den Prinz-von-Asturien-Preis aussprach, mit dem seine von ihm und seiner Frau gegründete Stiftung in diesem Jahr ausgezeichnet wurde.
Tanzen für Wählerstimmen
Sie wollten nur einen Pasodoble tanzen und befanden sich plötzlich in einer Wahlveranstaltung. Die Regionalregierung von Madrid hatte die Rentner zu einem Unterhaltungsabend eingeladen, bei dem auch der bekannte Fernsehmoderator und Schnulzensänger Bertín Osborne mitwirkte.
„Prestige-Kosten“
In Madrid hat es der Untersuchungsrichter abgelehnt, die Akte über eine Zahlung der ehemaligen konservativen Regierung an eine amerikanische Firma zu schließen, die für Ex-Präsident José Maria Aznar im Jahr 2003 eine Ehrenmedaille „beschaffen“ sollte.
„Aznaristen und Marianoisten“
Erstmalig wurde Mitte November die innere Spaltung offensichtlich, unter der die konservative Opposition leidet, seitdem Ex-Ministerpräsident José María Aznar als Parteichef zurückgetreten ist und sein Nachfolger Mariano Rajoy die letzten Parlamentswahlen verlor.
Tod eines Vorbilds
Nach langem Krebsleiden ist am 6. November in Madrid im Alter von 56 Jahren der spanische Skirennläufer Francisco Fernández Ochoa gestorben.
Nur jede fünfte spanische Familie kann sparen
Nur jede fünfte Familie in Spanien verfügt über genügend Einkommen, um nach der Bezahlung der Hypothek auch noch sparen zu können.
Spanien – Paradies für Geldwäscher?
Spanische Notare haben der Polizei zwischen Januar und Oktober dieses Jahres Unterlagen zu 111 Geschäftsvorgängen vorgelegt, hinter denen sie Geldwäsche vermuten.
Selbst die Residencia muss nicht ausreichen
Der Fall: Nachdem ein Schuldner der Bank sein Vermögen grundbuchmäßig auf seine Ehefrau übertragen hatte, machte diese im Wege der Anfechtungsklage ihre Ansprüche gegen die Ehefrau geltend. Diese behauptete, ihren Wohnsitz wegen einer angemieteten Wohnung auf Mallorca zu haben; die deutschen Gerichte seien deshalb international nicht zuständig.
König mit verständigem Herzen
Können Sie sich noch an Rio Reisers Lied erinnern, in dem er besang, was er machen würde, wenn er „König von Deutschland“ wäre? Er würde nicht nur die Krone täglich wechseln, zweimal täglich ganz ausführlich baden und dies genießen, sondern auch einmal die Lottozahlen bereits eine Woche vorher bekannt geben. Das wäre doch mal eine Regierungserklärung der ganz besonderen Art.
Kopiertes Wahlprogramm
Francisco Carballo, Präsident des Kanarischen Zentrums CCN von Puerto de la Cruz, hat Bürgermeister Marcos Brito vorgeworfen, lediglich das Erbe zu entstauben, das ihm die Sozialisten hinterlassen haben.

