Rückblick

In den Achtzigerjahren war das Internationale Festival des Ökologie- und Naturfilms ein Highlight im Jahresprogramm von Puerto de la Cruz. 1982 ins Leben gerufen, lockte es Jahr für Jahr mehr Prominenz in die Touristenstadt. Filmschaffende aus der ganzen Welt – sowohl Regisseure als auch Schauspieler – aber auch Persönlichkeiten aus der „grünen“ politischen Szene Europas nahmen an den Filmvorführungen und dem Rahmenprogramm teil. Der bekannte Künstler und Landschaftsarchitekt César Manrique, der auch verschiedene aufsehenerregende Plakate für das Festival schuf, war mit von der Partie. Und damals hatten wir auch Gelegenheit, mit den Gründern der Grünen in Deutschland, wie Petra Kelly, Interviews zu führen. Bis zum Beginn der Neunzigerjahre konnte der Erfolg, was Filme und Besucher betrifft, von Jahr zu Jahr gesteigert werden, bis – in der Folge eines Regierungswechsels im Rathaus von Puerto – das Ökologie- und Naturfilmfestival eingestellt wurde.

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Güímar lässt sich das Baden nicht verbieten

Carmen Luisa Castro, die Bürgermeisterin von Güímar, lässt sich und ihren Bürgern die Butter nicht vom Brot nehmen. Nachdem das der Kanarenregierung zugehörige öffentliche Unternehmen „Puertos Canarios“, welches verschiedene kanarische Häfen verwaltet, ohne Absprache mit der Stadtverwaltung auf der Mole von Puertito de Güímar Schilder aufgestellt hatte, die unter anderem das Baden verbieten, ließ die erboste Stadtmutter dieselben kurzerhand wieder entfernen.

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