Mitte November trat María del Carmen Hernández Bento ihr Amt als Regierungsdelegierte auf den Kanarischen Inseln an ihren Bruder Enrique ab.
Steuerausgleich abgeschafft
Mitte November besiegelten Spaniens Finanzminister Cristóbal Montoro und Regionalpräsident Fernando Clavijo offiziell das Ende des Ausgleiches, den die Kanarischen Inseln seit Abschaffung der Unternehmensverkehrssteuer ITE und Einführung der Kanarischen Mehrwertsteuer IGIC jährlich an den Staat überwiesen haben. Ab 1. Januar 2016 wird die Region den Ausgleich nicht mehr leisten müssen und infolgedessen bereits im ersten Jahr 193 Millionen Euro einsparen können.
Schweigeminuten
Auch auf den Kanarischen Inseln wurde allerorts mit Schweigeminuten der Opfer der schrecklichen Attentate von Paris am 13. November gedacht.
Start in denWahlkampf
Am 30. November werden drei der vier aussichtsreichsten Kandidaten für das Amt des spanischen Ministerpräsidenten – Pedro Sánchez (PSOE), Pablo Iglesias (Podemos) und Albert Rivera (Ciudadanos) – im Internetsender von El País zu einer Wahlkampfdebatte antreten. Präsident Mariano Rajoy verweigerte die Teilnahme an dieser innovativen und interaktiven Debatte.
Am 4. Dezember um 0.00 Uhr beginnt dann offiziell der Wahlkampf für die spanischen Parlamentswahlen am 20. Dezember 2015.
Selbstständig oder Angestellter?
Wer sich entschließt, die Kanaren oder Balearen nicht nur als schöne Ferieninseln zu genießen, sondern dort auch zu arbeiten und Geld zu verdienen, sollte nur nicht glauben, dass schon allein damit ein Traum in Erfüllung geht. Es stellen sich viele Fragen, und unendlicher Papierkrieg ist zu erledigen.
Q.e.d.: Börsenentwicklung 2015 – alles klar zum Schlussakkord des Jahres?
Liebe Leserinnen und
liebe Leser,
in den letzten 3 Kolumnen des Wochenblattes habe ich mehrfach Aussagen getroffen, wie ich die zukünftige Börsenentwicklung einschätze. Ich war überzeugt, dass diese Entwicklung so eintreffen wird und habe Ihnen das -VORHER !!! – mitgeteilt.
Da ich davon ausgehe, dass Ihnen Zeitungsartikel der letzten 3 Monate nicht im Gedächtnis geblieben sind, erlaube ich mir, heute einige dieser Aussagen zu zitieren, und Sie können dann selbst nachvollziehen, ob ich mit dieser Einschätzung richtig lag.
Studentenüberschuss
Iñigo Méndez de Vigo, Minister für Bildung und Forschung im Kabinett von Mariano Rajoy, hat bemägelt, dass es in Spanien viel zu viele Studenten an Universitäten gibt und sich im Gegensatz dazu zu wenige junge Menschen für eine Berufsausbildung entscheiden.
Abgeblitzt
Es war sozusagen ein Versuch in letzter Minute, doch Pablo Iglesias, Chef von Podemos, holte sich eine Abfuhr.
Feindliche Brüder
José Ignacio Wert, bis vor Kurzem für Erziehung im Kabinett von Mariano Rajoy zuständig, war der bestgehasste Minister der Regierung. Ungezählte Protestkundgebungen und Streiks von Studenten und Schülern kamen auf sein Konto, bis er zum spanischen Botschafter vor der OCDE ernannt wurde.
Steuerhinterzieher
Die Steuerbehörde von Panama hat den spanischen Fiskus um Amtshilfe gebeten, denn sie hat angeblich den berechtigten Verdacht, von prominenten spanischen Künstlern und Musikgruppen hintergangen worden zu sein.









