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	Kommentare zu: Oberster Gerichtshof: Bitcoin ist kein Geld	</title>
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	<description>die Zeitung der Kanarischen Inseln</description>
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		Von: M. Greguezs-Wott		</title>
		<link>https://www.wochenblatt.es/oberster-gerichtshof-bitcoin-ist-kein-geld/#comment-342</link>

		<dc:creator><![CDATA[M. Greguezs-Wott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2019 09:00:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dann ist da etwas faul im Staate Spanien: was kann Bitcoin als Zahlungsmittel denn dafür, dass es von einem Betrüger als Masche eingesetzt wurde? Das hätte der in anderer Form auch in Euro gemacht. Der Bitcoin war hier das Objekt, nicht das Subjekt. Das Mittel zum Zweck. Dasselbe hätte er mit physischem Gold machen können, oder eben auch in Euro.  
Aber dieser Urteilsspruch hat jetzt erhebliche Konsequenzen für den Bitcoin. Deutlich am Chart zu sehen: der Bitcoin fällt gleich nach dieser Meldung und verliert an Wert. Noch schlimmer ist, wenn ein oberster Gerichtshof Bitcoin &#038; Crypto als &quot;kein Zahlungsmittel&quot; erklärt, dann dürfen demnächst auch keine Unternehmen ihn als Zahlungsmittel akzeptieren und somit hat Bitcoin und die Kryptos keine Chance mehr als Zahlungsmittel verwendet zu werden. Das heißt, betrogen wurde hier (auch)der Bitcoin und die Cryptos (JETZT spielt der die Subjekt-Rolle..). Dabei haben die &quot;Macher&quot; doch gerade &quot;Stablecoins&quot; rausgebracht, die weit weniger schwanken und damit stabiler sind, damit man mit denen bezahlen kann (und damit vermieden, dass man sich ärgern muss, dass man es ausgegeben hat, weil sich die Wertentwicklung in mehreren Jahren so dermaßen erhöht, dass man durch nicht-ausgeben Multimillionär geworden wäre... Das war doch schon ein großer Fortschritt). 
auf der anderen Seite zeigen Bitcoin und weitere Coins tatsächlich mehr Merkmale des Aktienhandels (bzw. Anteile), bemühen sich aber immer mehr um Möglichkeiten zum Zahlungsmittel (zum Beispiel durch Wallets in Form von EC-karten, die automatisch transferieren.) Meiner Meinung nach gehören die Stablecoins eher in den Bereich &quot;Zahlungsmittel&quot;, da man keine Angst haben muss, sie ohne größeren Wertverlust auszugeben. (Ein solcher Wertverlust könnte aber im Kriegsfall auch mit dem Euro passieren). Das Ganze steckt nun Mal immer noch in Kinderschuhen. Aber ein Verbot Bitcoin &#038; Kryptos als Zahlungsmittel zu akzeptieren würde hier eindeutig alle Chancen vernichten. 
Das &quot;Geldwäscheproblem&quot; müßte wirklich anders gelößt werden (das Problem gibt es übrigens auch in Euro oder Dollar...). Es sieht mir langsam irgendwie danach aus, dass es vielmehr um die Kontrolle darüber geht, bestimmen zu können, wer Geld hat und wer nicht.  
Durch diesen Urteilsspruch kommt der eigentliche Betrüger (Subjekt, m/w/d) aber sehr gut davon... Dafür geht dann der Bitcoin tot. (Habt Ihr den Bitcoin wohl mit einem Pamplona-STIER verwechselt? Und jetzt legt Ihr da einen riesiggroßen BÄREN dagegen drauf?) Also war der Gerüchtshof in diesem Falle Pro-Betrüger und Contra-Bitcoin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann ist da etwas faul im Staate Spanien: was kann Bitcoin als Zahlungsmittel denn dafür, dass es von einem Betrüger als Masche eingesetzt wurde? Das hätte der in anderer Form auch in Euro gemacht. Der Bitcoin war hier das Objekt, nicht das Subjekt. Das Mittel zum Zweck. Dasselbe hätte er mit physischem Gold machen können, oder eben auch in Euro.<br />
Aber dieser Urteilsspruch hat jetzt erhebliche Konsequenzen für den Bitcoin. Deutlich am Chart zu sehen: der Bitcoin fällt gleich nach dieser Meldung und verliert an Wert. Noch schlimmer ist, wenn ein oberster Gerichtshof Bitcoin &amp; Crypto als &#8222;kein Zahlungsmittel&#8220; erklärt, dann dürfen demnächst auch keine Unternehmen ihn als Zahlungsmittel akzeptieren und somit hat Bitcoin und die Kryptos keine Chance mehr als Zahlungsmittel verwendet zu werden. Das heißt, betrogen wurde hier (auch)der Bitcoin und die Cryptos (JETZT spielt der die Subjekt-Rolle..). Dabei haben die &#8222;Macher&#8220; doch gerade &#8222;Stablecoins&#8220; rausgebracht, die weit weniger schwanken und damit stabiler sind, damit man mit denen bezahlen kann (und damit vermieden, dass man sich ärgern muss, dass man es ausgegeben hat, weil sich die Wertentwicklung in mehreren Jahren so dermaßen erhöht, dass man durch nicht-ausgeben Multimillionär geworden wäre&#8230; Das war doch schon ein großer Fortschritt).<br />
auf der anderen Seite zeigen Bitcoin und weitere Coins tatsächlich mehr Merkmale des Aktienhandels (bzw. Anteile), bemühen sich aber immer mehr um Möglichkeiten zum Zahlungsmittel (zum Beispiel durch Wallets in Form von EC-karten, die automatisch transferieren.) Meiner Meinung nach gehören die Stablecoins eher in den Bereich &#8222;Zahlungsmittel&#8220;, da man keine Angst haben muss, sie ohne größeren Wertverlust auszugeben. (Ein solcher Wertverlust könnte aber im Kriegsfall auch mit dem Euro passieren). Das Ganze steckt nun Mal immer noch in Kinderschuhen. Aber ein Verbot Bitcoin &amp; Kryptos als Zahlungsmittel zu akzeptieren würde hier eindeutig alle Chancen vernichten.<br />
Das &#8222;Geldwäscheproblem&#8220; müßte wirklich anders gelößt werden (das Problem gibt es übrigens auch in Euro oder Dollar&#8230;). Es sieht mir langsam irgendwie danach aus, dass es vielmehr um die Kontrolle darüber geht, bestimmen zu können, wer Geld hat und wer nicht.<br />
Durch diesen Urteilsspruch kommt der eigentliche Betrüger (Subjekt, m/w/d) aber sehr gut davon&#8230; Dafür geht dann der Bitcoin tot. (Habt Ihr den Bitcoin wohl mit einem Pamplona-STIER verwechselt? Und jetzt legt Ihr da einen riesiggroßen BÄREN dagegen drauf?) Also war der Gerüchtshof in diesem Falle Pro-Betrüger und Contra-Bitcoin.</p>
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