Zweitstärkste Hitzewelle der letzten 30 Jahre


Die Hitzewelle, die am letzten Juliwochenende über die Kanarischen Inseln hereinbrach war nach Auskunft des Meteorologischen Institutes der westlichen Kanaren die zweitstärkste der letzten 30 Jahre.

Die Hitzewelle zwischen dem 24. und 29. Juli 2004 steht weiterhin als heißeste und längste ganz oben auf der Liste, die seit 1970 geführt wird. Trotzdem war das Backofenklima Ende Juli und Anfang August dieses Jahres mindestens ebenso heiß, nur eben nicht so lange. Die Hitzewelle 2004 hielt über fünf Tage an, während die Extremtemperaturen dieses Jahr die Bevölkerung „nur“ vier Tage plagten. Die Menschen flüchteten an die Strände, wo es jedoch auch kaum Kühlung gab. Auch an der Küste kletterte das Thermometer auf weit über 30° C. Am letzten Sonntag im Juli wurden an Teneriffas Südflughafen 42,9° C gemessen.

Fünf Menschen starben auf den Kanaren infolge der hohen Temperaturen, darunter vier Frauen. Weitere fünfzehn Personen, fast ausschließlich ältere Menschen, mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Die Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes wurde ebenfalls der unerträglichen Hitze zugeschrieben.




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