Wenigstens ein warmes Essen täglich…


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Wochenblatt-Leser helfen

Seit mehr als 25 Jahren werden im Ortsteil Las Cabritas von Santa Cruz durch die Gruppe San Pio X bedürftige Menschen mit einem warmen Essen versorgt.

Doch niemals war der Andrang stärker als in den letzten Monaten, berichtet die kleine Gruppe freiwilliger Helfer, als wir aus unserer Aktion „Aus Geben wächst Segen“ dort eine Spende überreichen wollen um die Lebensmittelvorräte wieder aufzufüllen. Wie bereits mehrmals in den letzten Monaten hat sich Juan Pedro Jiménez Sanz, bis vor kurzem Präsident des Rotary Clubs von Santa Cruz, für uns umgetan, damit die Spende auch an die richtige Stelle gelangt, wo sie direkt für notleidende Menschen verwendet wird. Er führt uns durch verwinkelte Straßen in eine enge Gasse, wo sich hinter einem unscheinbaren Garagentor die Räumlichkeiten der Gruppe San Pio X befinden.

Rund 150 Familien werden dort betreut – soweit der Platz reicht, wird ein warmes Essen ausgegeben. Doch häufig kommen die Menschen auch mit einem Topf oder Behälter und holen die Mahlzeit für die ganze Familie ab. Im Eingangsbereich stapeln sich Berge von Plastikbeuteln in denen sich der bescheidene „Einkauf“ für eine Familie befindet. Die Grundnahrungsmittel – Reis, Mehl, Zucker, Nudeln, Linsen, Öl und etwas Gebäck – sehen wir da­­rin, während sich Kisten mit Milch an der Wand stapeln, die gesondert ausgegeben wird.

Sie nehme grundsätzlich kein Geld an, da sie keine Zeit für Abrechnungen und Kontoführung habe, erklärt uns Doña Carmen, die gute Seele des Hauses. Stattdessen überreicht sie uns einen Liste mit dringend benötigten Dingen, wie Öl, Hülsenfrüchte, Zucker, Mehl, Milch etc., die wir bei einem einschlägigen, besonders preisgünstigen Lebensmittelgroßhändler ordern. Mit unserer Spende von 2.500 Euro sind die warmen Mahlzeiten und die Einkaufsbeutel für die nächsten Wochen gesichert.

Comedor Social San Pio X, der Name kommt von der Kirchengemeinde dieses Stadtteils, richtet sich nach den Maßgaben der christlichen Hilfsorganisation San Vicente de Paul, ohne jedoch materielle Hilfe zu erhalten. Dieser karitative Orden besteht bereits seit 360 Jahren und San Vicente, der Ordensgründer gilt als der Schutzpatron der Armen und Bedürftigen.

In die Räumlichkeiten von San Pio X. kommen die Menschen nicht nur, um ein Essen einzunehmen sondern sie treffen sich dort auch um Rat zu suchen, sich zu unterhalten und miteinander zu diskutieren. Und weil die Regeln von San Vicente de Paul besagen, dass nicht nur für das leibliche Wohl der Menschen, sondern auch für ihre Seele etwas getan werden muss, ist der Gemeindepfarrer auch häufig zu Gast und hält auch hin und wieder im Speisesaal einen Gottesdienst ab.

Wir freuen uns für diejenigen unserer Leser, die auf Teneriffa ansässig sind, – sei es beruflich, als Rentner oder Privatiers -, und die hier ein gesundes und finanziell gesichertes Leben führen können. Mögen sie ihr Dasein auf unserer schönen Insel täglich genießen, dabei eines aber nicht vergessen: Mittlerweile hat „la crisis“ dafür gesorgt, dass es aufgrund fulminanter Steigerungsraten des sozialen Elends derzeit schon etwa 150.000 Menschen auf Teneriffa gibt, die mit amtlicher Bescheinigung als Bedürftige ausgewiesen sind. Sie hatten weniger Glück im Leben, hatten keine so guten Startbedingungen von der Erziehung her und Ausbildung. Tausende von Kindern sind darunter, die in „problembelasteten Familien“ leben müssen. Sie kennen oft von Ge­­burt an nur Not und Bedrängnis, haben geringe Chancen, diesem Teufelskreis zu entkommen. 150.000 Einzelschicksale von Jung bis Alt stehen hinter dieser Riesenzahl. Mögen manche durch eigene Schuld und Schwäche in ihre fatale und auch demütigende Lage gekommen sein, – möchte man mit ihnen tauschen? Dem Gebenden wird in jedem Falle Segen daraus erwachsen, denn alle Taten folgen uns nach.

So meinten wir, die im Leben erfolgreichen unter unseren Lesern mit Gründung dieser Hilfsaktion einzuladen, der Gesellschaft hier, Menschen mit weniger Fortune, etwas zurückzugeben von dem, was sie durch Tüchtigkeit, aber auch mit Glück erworben haben. Weiter unten auf dieser Seite haben wir aufgeschrieben, wie  man problemlos helfen kann: „Einladung an unsere Leser zum Mitmachen.“

Noch mehr Freude macht offensichtlich aber das gemeinsame Tun unter Freunden und in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten.

Das Wochenblatt dankt allen Spenderinnen und Spendern für ihre großzügige Hilfe.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt. Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Spenden unserer Aktion an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje

(12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10)

Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: