Weingenuss am Humboldtblick


© Moisés Pérez

Betreiber will Akzente auf Wein, Kultur und Natur setzen

Wenn er denn einmal eröffnet ist, soll der Humboldtblick mit seinem Restaurant ein neues gastronomisches Highlight im Orotavatal werden. Zumindest sieht die Planung des Betreiberunternehmens Teide Soft vor, dass die Besucher hier eine Auswahl der besten Weine des Orotavatals finden.

In einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz wurde von Vertretern des Rathauses und der Firma Teide Soft mitgeteilt, dass der lokale Inselwein, die Kultur und die Natur eine wichtige Rolle in der Unternehmensphilosophie spielen. Hierfür wurde das Projekt „Selección Humboldt“ ins Leben gerufen. Anerkannte Gastronomen, Sommeliers und Önologen werden die Weinkellereien des Orotavatals besuchen und eine Auswahl der besten Tropfen treffen, die dann im Restaurant des „Mirador de Humboldt“ kredenzt werden sollen.

Wann genau der berühmte Aussichtspunkt samt Restaurant und Cafetería eröffnet wird ist immer noch unklar. Der zuständige Stadtrat wollte dazu auch jetzt keine genauen Angaben machen, meinte aber, dass die Eröffnung „sicher“ noch vor Jahresende erfolgen werde.

Seit über zehn Jahren kann der berühmteste Aussichtspunkt Teneriffas nicht mehr besucht werden. 1999 wurde der Mirador geschlossen, um den bis dahin bescheidenen Ausblick neu zu gestalten. Mit einem enormen Kostenaufwand wurde der Humboldtblick um- bzw. zugebaut. Eine hohe Mauer wurde gezogen, die den Blick auf das Orotavatal von der Straße aus versperrt, was seinerzeit die Gemüter erregte. 2005 war der Bau fertig. Im November 2006 teilte die Stadt mit, dass das Unternehmen „Teide Soft“ die Betreiberlizenz für vorläufig acht Jahre erhalten habe. Mit der Eröffnung dürfe im Laufe der ersten drei Monate 2008 gerechnet werden, wurde damals mitgeteilt. Heute wird am Humboldtblick wieder fleißig gearbeitet (das Wochenblatt berichtete), was vermuten lässt, dass der Tag der Wiedereröffnung nun tatsächlich näher rückt.




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