Weihnachtstradition auf Teneriffa


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Weihnachtskrippen in allen Größen haben auf den Kanaren Tradition

Die plastische Darstellung der Weihnachtsgeschichte in ihrem vollen Umfang hat in Spanien und auch auf den Kanarischen Inseln große Tradition. Kunstvoll entworfene und handgefertigte Krippen ge­hören hier zu Weihnachten wie in Deutschland der Christbaum und der Weihnachtsmarkt.

In keinem Haushalt darf ein „Belén“ (Krippe) fehlen, und jedes Jahr werden neue Figuren und Elemente gekauft und zu einer wahren Krippenlandschaft zusammengefügt. Na­türlich steht der Stall von Bethlehem im Mittelpunkt, doch um ihn herum wird oft ein ganzes Dorfleben nachgestellt, wobei meist auch die kanarischen Einflüsse nicht fehlen. Hie und da entdeckt der Betrachter beispielsweise in kanarische Trachten gekleidete Dorfbewohner, die ebenfalls inseltypische handgeflochtene Körbe auf dem Kopf tragen. Der Fantasie sind bei der Gestaltung der Weihnachtskrippen keine Grenzen gesetzt.

Auf Teneriffa sind zwei dieser Krippen besonders be­rühmt; das Cabildo und die Sparkasse CajaCanarias lassen jedes Jahr von Künstlerhand Krippenlandschaften anfertigen, deren Besichtigung sich lohnt. Beide Weihnachtskrippen belegen jeweils über 100 qm. Die Krippe der CajaCanarias wurde in diesem Jahr von dem plastischen Künstler Tahiche Díaz angefertigt. Sie kann in der Eingangshalle der Sparkassenzentrale in Santa Cruz (Plaza del Patriotismo) besichtigt werden. Als Neuheit wurde die Landschaft in diesem Jahr in Inselform angelegt, so dass der Besucher das Kunstwerk ringsherum bewundern kann.  Zu besichtigen bis 5. Januar, Montag bis Samstag 11.30 bis 13.30 und 17.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 10.00 bis 13.30 Uhr.

Die Krippe im Cabildo wurde in diesem Jahr von Luiggi Stinga entworfen. Die Landschaft ist dem Nationalpark Las Cañadas del Teide nachempfunden und im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr Weiden und Hirten. Bis 6. Januar kann die Weihnachtskrippe im Cabildo täglich von 9.00 bis 15.00 und 16.00 bis 21.30 Uhr besichtigt werden.




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