Waldbrand-Saison glimpflich verlaufen


In der heißen, trockenen Zeit von Mitte Juni an und mindestens bis Mitte Oktober ist auf Teneriffa ein gut dreihundert Mann starker Sonderdienst zur Vorbeugung und Bekämpfung von Bränden im Einsatz. Dieser hatte im laufenden Jahr bisher 42 kleine und große Einsätze, davon 24 in Waldgebieten.

Darüber hinaus ist er auch noch 95 Mal Falschalarm nachgegangen.

Wenn auch die Anzahl der Einsätze etwas höher lag als im Durchschnitt der letzten Jahre seit 2000, so ist in diesem Jahr doch die verbrannte Fläche sehr gering geblieben. Nur knapp sechs Hektar Wald und Gelände fielen den Flammen zum Opfer. Ein verschwindend geringer Schaden, wenn man bedenkt, dass der Jahresdurchschnitt bei nahezu 2.000 Hektar liegt.

Eine erfreuliche Bilanz also für die Feuerbekämpfer und die ganze Insel.

Im vergangenen Jahr 2012 hatten die Feuer besonders verheerend gewütet und sogar 6.600 Hektar Wald vernichtet.

Beigetragen zu dem glücklichen Verlauf dieses Sommers haben sowohl günstigere Wetterbedingungen als auch die effektive Überwachung der Risikozonen und das frühzeitige Eingreifen der Einsatzgruppe sowie auch ein steigendes Bewusstsein in der Bevölkerung für das Problem.




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