Wahlkampfzeiten – schlechte Zeiten für Bedürftige


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Wochenblatt-Leser helfen

In der vergangenen Woche hat offiziell der Wahlkampf begonnen. In Spanien finden am 22. Mai Wahlen für die Gemeinderäte und die Regionalparlamente statt. Hier auf den Kanaren werden außerdem noch die Abgeordneten für die Inselverwaltungen, die Cabildos, gewählt. Die Politiker haben also alle Hände voll damit zu tun, um ihre Wahlprogramme auszuarbeiten, in denen sie den Bürgern wie gewohnt viele Versprechungen machen, die sie später nicht erfüllen können.

Kundgebungen finden statt und aus der fernen Hauptstadt reisen die Parteiführer an, um ihren Parteifreunden Schützenhilfe zu leisten. Da bleibt kaum noch Zeit zum Regieren und viele wichtige Entscheidungen, auch was die Hilfe für soziale Einrichtungen betrifft, werden auf die lange Bank geschoben. Und wenn gar ein Machtwechsel im Bürgermeisteramt oder in der Regionalregierung zu erwarten ist, dann legt man sich lieber nicht fest, sondern vertröstet Antragsteller auf „danach“.

Es herrschen also schlechte Zeiten für bedürftige  Menschen und für die Einrichtungen, die sich um sie kümmern. Denn zu der viel zitierten Wirtschaftkrise, wo es überall an Mitteln fehlt und finanzielle oder materielle Hilfe nur sehr spärlich fließt, werden Zuwendungen und Beihilfen von öffentlichen Stellen noch schleppender als gewöhnlich bearbeitet. Hilfseinrichtungen klagen darüber, dass die zuständigen Stellen mit genehmigten Zahlungen hoffnungslos im Rückstand sind und regelmäßige Leistungen wie Essens- und Lebensmittelausgabe, von denen viele bedürftige Familien abhängig sind, nicht mehr gewährleistet werden können. Hier muss die Hilfe dann von privater Seite kommen.

Ein Beispiel ist die Kindertagesstätte Padre Laraña im Ortteil Taco von Santa Cruz, eine der konfliktivsten Zonen der Inselhauptstadt mit einer hohen Arbeitslosen-Quote. Rund achtzig Kinder erhalten hier nach der Schule nicht nur ein warmes Essen, sondern auch Hilfe bei den Hausaufgaben und werden angeleitet, wie sie sich in ihrer freie Zeit vernünftig beschäftigen können. Ohne dieses zweite Zuhause müssten sie den Tag auf der Straße zubringen.

Die Tagesstätte für die Kinder, die auf der Schattenseite des Lebens aufwachsen und über die wir schon wiederholt berichtet haben, liegt uns ganz besonders am Herzen und es wäre fatal, wenn Isauri und ihre Helferinnen ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen könnten.

Erst kürzlich erreichte uns ein Hilferuf aus dem Heim, denn wieder einmal hatte sich die Auszahlung der öffentlichen Hilfe verzögert und das Geld wurde knapp. Mit einer Zuwendung aus unserer Aktion „Aus Geben wächst Segen“ konnten wir dazu beitragen, den Engpass zu überwinden.

Geburtstagsgeschenk von Charly

Glücklicherweise gibt es immer wieder liebe Menschen, die unser Spendenkonto auffüllen, damit wir in der Lage sind, schnell zu helfen, wenn Not am Mann ist. So besuchte uns kürzlich ein netter Herr in der Redaktion, legte sage und schreibe 500 Euro auf den Tisch und sagte, das sei von Charlys sechzigstem Geburtstag. Er wollte anonym bleiben und nur ganz einfach unsere Spendenaktion unterstützen

An dieser Stelle nochmals ein ganz dickes Dankeschön für diese großherzige Spende und an alle lieben Menschen, die im Laufe der letzten Monate „Aus Geben wächst Segen“ mit großen und kleinen Spenden oder mit einer Patenschaft unterstützt und dazu beigetragen haben, dass unser Spendenbarometer auf  38.780 Euro angestiegen ist. Wir hoffen sehr, dass wir bald die 40.000 Euro-Marke knacken können, damit unsere Hilfsaktionen weiterhin gesichert sind.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt.

Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Ein „sinnvolles“ Geschenk

Jetzt ist wieder die Zeit der Hausfeste. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Spenden unserer Aktion  an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10) Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (11/10) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (12/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (12/10) Euro 591,77

Caritas Puerto de la Cruz (01/11) Euro 1.000

Rotary-Club Pto. de la Cruz – Lebensmittel-Lieferung (03/11) Euro 3.000

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (04/11) Euro 1.000

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: