Vulkanologisches Kontrollzentrum der Kapverdischen Inseln eingeweiht


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ITER maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt

Die Republik Kap Verde hat mit Unterstützung des Technologischen Instituts für Erneuerbare Energien von Teneriffa (Instituto Tecnológico y de Energías Renovables de Tenerife, ITER) ein vulkanologisches Kontrollzentrum auf der Insel Fogo in Betrieb genommen.

Fogo – Mehrere ranghohe Politiker nahmen an der Einweihungszeremonie des „Observatorio Volcanológico“ in Cha das Caldeiras teil, aus dem die Daten an den Hauptsitz der vulkanologischen Überwachungseinrichtung am ehemaligen Flughafen Praia (Isla de Santiago) übermittelt werden.

Das ITER ist maßgeblich an diesem Vulkanologischen Kontrollzentrum beteiligt bzw. für die Entwicklung des Kommunikationssystems verantwortlich, das dafür sorgen wird, dass die vulkanologischen Daten von drei Stellen – Laboratorio de Engenharia Civil de Cabo Verde (LEC), Universidade de Cabo Verde (UNICV) und Serviço Nacional de Protecção Civil (SNPC) – ausgewertet werden.

Das Projekt zur Einrichtung des vulkanologischen Kontrollzentrums kam durch eine 2007 vom ITER durchgeführte Studie zustande, die zu einer verbesserten Kommunikation im Hinblick auf das Risiko von Vulkanausbrüchen riet.

Der Pico do Fogo ist der höchste Berg von Kap Verde und der einzige aktive Vulkan des Archipels. Nach dem Teide auf Teneriffa ist er der zweithöchste Berg im Atlantik, ein ebenmäßiger, aktiver Vulkankegel von 2.829 m Hö­he. Die letzte Eruption des Vulkans Fogo fand im April 1995 statt und zwang zur Evakuierung der Bevölkerung von Cha das Caldeiras.




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