Vom schlechten Gewissen geplagt


Eine auf Teneriffa ansässige Französin hat sich freiwillig im Kommissariat der Guardia Civil von Adeje gemeldet und gestanden, vor Jahren ihre verstorbene Mutter im Hof ihres Hauses in Tijoco Bajo vergraben zu haben, um weiter deren Rente vom französischen Staat zu beziehen.

Die Kriminalpolizei begleitete die Frau nach dem Geständnis zu ihrem Haus und stellte fest, dass im Innenhof tatsächlich die sterblichen Überreste einer Frau vergraben waren.

Anscheinend war die über 80-jährige Mutter der Frau im Jahr 2007 eines natürlichen Todes gestorben. Die Tochter hatte ihr Ableben weder auf Teneriffa noch im Heimatland Frankreich den Behörden gemeldet und so über Jahre hinweg weiter die Rente kassiert.




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