Vermisster Fischer tot aufgefunden


Rettungskräfte suchten seit fast zwei Wochen vergeblich nach dem Mann

Die Leiche eines 33-jährigen Mannes, der am 23. Januar in Puerto de la Cruz als vermisst gemeldet wurde, konnte erst zehn Tage später weit entfernt bei Tamadite an der Küste von Anaga geborgen werden.

Einheiten von Guardia Civil und Policía Nacional organisierten die Bergung in dem schwer zugänglichen Gebiet, nachdem ein Hubschrauber die genaue Position ausgemacht hatte.

Da der Ort auf dem Landweg nicht erreicht werden konnte, fuhr ein Schnellboot der Guardia Civil mit Tauchern und einem Gerichtsmediziner zu der Stelle, um die bereits stark verweste Leiche zu bergen. Erst bei der anschließenden Autopsie konnte die Leiche als die des vermissten Mannes identifiziert werden.

Seine Familie hatte die Vermisstenanzeige aufgegeben, als er nicht mehr vom Fischen heimkehrte. Auto und Angelausrüstung wurden nahe der Stelle gefunden, an der er gerne zum Angeln ging.

Die Polizei ging daher davon aus, dass ihn eine Welle ins Meer gespült haben könnte und suchte den Mann mehrere Tage. Die starken Strömungen an der Küste Teneriffas werden als Erklärung angegeben, wie ein Mann, der in Puerto de la Cruz ins Meer stürzt, so weit entfernt wieder entdeckt werden kann.




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