Verbesserungsarbeiten an der Südautobahn


Die Zufahrtsstraßen nach Los Cristianos, El Poris und Punta Prieta werden überholt

Rund 40 Jahre ist es her, dass Teneriffas Südautobahn (TF-1) eingeweiht wurde. Seitdem benutzten täglich und in zunehmendem Maße Tausende Fahrzeuge die Autobahn. Nun wurde es allerhöchste Zeit, mal wieder Verbesserungsarbeiten vorzunehmen.

Die Autobahn, die zu den Hauptverkehrsadern der Insel gehört, ist 80 km lang und verbindet elf Gemeinden miteinander. Es ist eine der am stärksten befahrenen Straßen der Insel. An mehreren Abschnitten ist das Verkehrsaufkommen ganz besonders hoch und beträgt etwa 100.000 Fahrzeuge zu den Stoßzeiten. Gerade auf diesen Abschnitten ist die Abnutzung außerordentlich hoch.

Schon im letzten Jahr investierte das Cabildo 400.000 Euro in die Instandsetzung des Asphalts und die Verschönerung der Grünzonen um den Südflughafen. Jetzt wurden erneut 400.000 Euro für die dringendsten Ausbesserungsarbeiten bereitgestellt.

Am 23. Februar wurden die Arbeiten an dem Abschnitt zwischen Poris de Abona und Punta Prieta in Richtung Santa Cruz aufgenommen, die vornehmlich in den Nachtstunden durchgeführt werden. Hierfür hat das Cabildo einen Betrag von 200.000 Euro vorgesehen. 

Auch die Anschlussstelle von Los Cristianos, die täglich von 40.000 Fahrzeugen auf ihrem Weg Richtung Stadtzentrum, Arona oder Hafen benutzt wird und somit der meistbefahrene Straßenabschnitt der Insel ist, soll nach zehn Jahren endlich ausgebessert werden. 

Der Ressortchef für Infrastrukturen des Cabildos, José Luis Delgado, erklärte, dass an mehreren Abschnitten der Südautobahn der Straßenbelag erneuert werden müsste und schätzt, dass sich die Kosten dafür auf über eine Million Euro belaufen würden. Unabhängig  von den 4,7 Millionen Euro, die bereits in die Ausbesserung von 50 Autobahnkilometern investiert wurden.

Delgado gab bekannt, dass allein die gewöhnliche und ordentliche Wartung und Instandhaltung von Teneriffas Straßen das Cabildo 300.000 Euro monatlich koste.




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