Vater und Sohn beim Angeln ins Meer gerissen


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Tragisches Ende eines Familienausflugs nach Buenavista del Norte

Am Geröllstrand Los Barqueros in Buenavista del Norte sind ein 48-jähriger Mann aus Icod de los Vinos und sein 18-jähriger Sohn beim Angeln ums Leben gekommen.

Sie hatten sich auf die Felsen hinausgewagt, denn die Brandung war ihnen nicht gefährlich erschienen. Nach dem Bericht des Lokalpolizisten, der als Erster am Unglücksort eintraf, soll ein alter Fischer die beiden noch gewarnt haben, dem Meer sei an diesem Tag nicht zu trauen. Tragischerweise sollte er recht behalten, denn der Sohn wurde von einer Brandungswelle erfasst und ins Meer gerissen. Der Vater versuchte sich mit einem Seil zu sichern und zu helfen, doch das Seil riss. Die Ehefrau und Mutter musste das Unglück hilflos mitansehen. Der Polizist konnte vier junge Männer aus Buenavista für einen Rettungsversuch mit einem Ruderboot gewinnen. Bei einem treibenden Teil der Angelausrüstung fanden sie den ertrunkenen Jungen und brachten ihn an Land. Dort bemühte sich ein Feuerwehrteam eine halbe Stunde lang vergeblich, ihn wiederzubeleben. Der Vater wurde vier Stunden später von einem Hubschrauber gefunden. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät.




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