Unternehmensabbau


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Teneriffas Inselregierung trennt sich von Firmen und Beteiligungen

Teneriffas Cabildo macht Nägel mit Köpfen und wird sich von zehn Unternehmen verabschieden, sich aus weiteren neun zurückziehen und acht zusammenschließen.

Dieser Entschluss basiert auf einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte und soll der Inselregierung zu einer Einsparung von 15 Millionen Euro verhelfen.

Auf eigene Beine gestellt wird beispielsweise das die Wasserauffangbecken verwaltende Unternehmen Balten. Des Weiteren zieht sich das Cabildo aus Unternehmen wie dem Industriegebiet von Güímar zurück. Verkauft werden die Anteile am Golfplatz von Buenavista und dem Windpark von Teno.

Unverändert bleiben die Beteiligungen an dem Weinanbaubetrieb Bodegas Insulares, dem Schlachthof, dem zentralen Großmarkt, dem Busunternehmen Titsa, dem Straßenbahnunternehmen Metropolitano, dem Institut für Technologie und Erneuerbare Energien (ITER), um nur einige zu nennen.

Insgesamt wird sich das Cabildo aus 45% der Firmenbeteiligungen zurückziehen. Entlassungen soll das nicht zur Folge haben.

Jedoch wurde aus den Reihen der Inselregierung bekannt gegeben, sowohl bei der Titsa als auch beim Casino Taoro würde man höchstwahrscheinlich nicht um einen Stellenabbau herumkommen.

Durch Abstoßen von Unternehmen und Beteiligungen will das Cabildo 15 Millionen Euro einsparen und durch den Verkauf von Anteilen weiteres Geld einnehmen, mit dem der Schuldenstand reduziert und die Sozialpolitik gestärkt werden soll.




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