Überschwemmungen sind „sehr wahrscheinlich“


Bericht deckt neuralgische Punkte in Barrancos und an Küsten auf

Im Auftrag der Europäischen Union hat das Inselwasseramt alle Barrancos und die gesamte Küste unter die Lupe genommen und untersucht, wo das Risiko für eine Überschwemmung aufgrund von starken Regenfällen bzw. großem Tidenhub oder starkem Wellengang besonders hoch ist.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass in acht Barrancos über einer Gesamtlänge von 20,4 km ein „sehr hohes Überschwemmungsrisiko“ besteht. Aufgeführt werden der Barranco de Santos (Santa Cruz), der Barranco de la Carnicería (La Laguna), der Barranco de San Felipe auf dem Stück zwischen La Perdoma und Las Dehesas (La Orotava und Puerto de la Cruz), der Barranco de San Juan (Guía de Isora), der Barranco del Infierno (Adeje), der Barranco del Bufadero (Santa Cruz), der Barranco del Hierro (Santa Cruz) und der Barranco de Torviscas (Adeje), bei denen im Ganzen oder zum Teil Überschwemmungsgefahr bei starkem Regen vorhanden ist.

Bei großem Tidenhub oder starkem Wellengang gefährdet ist die Küste von Puerto de la Cruz, La Barranquera (La Laguna), Roque de las Bodegas, El Llano und San Andrés (Santa Cruz), El Chorrillo (El Rosario), Las Caletillas, Los Toscales de la Viuda und Candelaria (Candelaria), El Socorro und Puertito de Güímar (Güímar), Porís de Abona, San Miguel de Tajao und Callao del Río (Arico), El Médano und La Mareta (Granadilla), Las Galletas, Palm-Mar, Los Cristianos und Las Américas (Arona), San Eugenio, Playa de Fañabé und La Caleta (Adeje), Playa de San Juan und Alcalá (Guía de Isora) und Los Gigantes (Santiago del Teide). Die Küstenabschnitte mit einem erhöhten Überschwemmungsrisiko summieren sich auf insgesamt 22,2 km.

Laut Jesús Morales vom Inselwasseramt sollen Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden, ein Restrisiko sei jedoch nicht zu verhindern. Gefährlicher sei ohnehin der Oberflächenabfluss.




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