Tourismusamt peilt Traum vom Direktflug nach NY an


Tourismusamt bestätigt Interesse einer afrikanischen Airline an einer Zwischenlandung auf Teneriffa auf dem Weg in die US-Metropole

Auf der weltgrößten Fachkonferenz „World Routes“ zwischen Flughäfen und Fluggesellschaften, die zwischen dem 29. September und 2. Oktober in Abu Dhabi stattfand, waren von spanischer Seite lediglich die staatliche Luftfahrtbehörde AENA und die Flughäfen Madrid, Barcelona und Teneriffa vertreten.

Eine Abordnung des Tourismusamtes „Turismo de Tenerife“ mit Ressortleiter Carlos Alonso an der Spitze war nach Abu Dhabi gereist, um die Kontakte zu verschiedenen internationalen Airlines zu vertiefen sowie neue zu knüpfen.

Als Folge der zahlreichen Gespräche, die während der diesjährigen Konferenz geführt wurden, kündigte Carlos Alonso neue Routen und Frequenzen noch vor Monatsende an. Zu diesem Erfolg hätten allerdings auch die bei der World-Routes-Konferenz 2011 in Berlin geführten Verhandlungen beigetragen, denn diese Art von Entscheidungen treffen die Airlines nicht von einem Tag auf den anderen. Durch die neuen Flugfrequenzen soll das wöchentliche Flugangebot von verschiedenen europäischen Flughäfen nach Teneriffa um 2.500 Plätze wachsen.

Die Bemühungen des Tourismus-amtes von Teneriffa konzentrierten sich bei dem Meeting der Airlines auf die traditionellen Tourismusmärkte, um das Angebot der Fluggesellschaften, die bereits die Kanaren anfliegen, zu erweitern und weitere Airlines zu überzeugen.

Nach intensiven Verhandlungen mit einer afrikanischen Fluggesellschaft rückt für Teneriffa sogar der Traum von einer Direktverbindung nach New York in den Bereich des Möglichen. Wie Carlos Alonso bestätigte, zeigt die afrikanische Airline, deren Namen er nicht verraten wollte, vorerst Interesse an einem Zwischenstopp auf Teneriffas Südflughafen. Derzeit führt die Route in die USA vom afrikanischen Kontinent über Italien mit Zwischenlandung in Rom, was im Gegensatz zu der Alternative, über Teneriffa nach New York zu fliegen, einen erheblichen Umweg darstellt. Sollten die Verhandlungen erfolgreich sein, könnte Teneriffa durch diesen Stopover zum Drehkreuz zwischen Amerika und Afrika werden. Längerfristig sei es vorstellbar, diese Zwischenlandung zum Auftanken auch zu kommerziellen Zwecken, sprich Passagieraufnahme, auszuweiten.

Parallel dazu steht Teneriffas Tourismusamt seit einigen Monaten in Verhandlungen mit verschiedenen US-amerikanischen Fluggesellschaften, unter anderem auch mit American Airlines. Die Gespräche, so Alonso, seien allerdings noch in der Anfangsphase.




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