Tochter des Drachenbaums


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Buchtipp

Ein historischer Roman von Susanne Aerneke

Die deutsche Autorin und Filmemacherin Susanne Aernecke lebt seit vielen Jahren im Norden von La Palma, wo die meisten Drachenbäume stehen. Inspiriert von diesen urtümlichen Gewächsen hat sie einen Roman geschrieben, der in der Zeit spielt, als die Insel Benahore noch von den Ureinwohnern bevölkert war – und in der Gegenwart.

Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, beide Heilerinnen: Iriomé, eine junge Harimaguada (Medizinfrau), die während der spanischen Eroberung der Kanaren lebte, und Romy, Biochemikerin in einem Pharmalabor. Beider Schicksal ist durch einen magischen Pilz verbunden, der in der Caldera wächst und das Reisen durch Zeit und Raum ermöglicht, aber auch Krankheiten heilt. Amakuna! 

Iriomé wird als Sklavin eines jungen Eroberers aufs spanische Festland verschleppt. Sie hat den Pilz bei sich und hilft damit vielen Menschen. Die zu jener Zeit in Spanien wütende Inquisition und die Kirche, die nur Gott als Herr über Leben und Tod sieht, nimmt sie sofort ins Visier. Auch Romy, die während eines Urlaubs auf La Palma den Pilz entdeckt und in Deutschland eine Versuchsreihe startet, um ihn der Menscheit zur Verfü̈gung zu stellen, wird von nun an verfolgt. Und zwar von der Pharmaindustrie, die kein Interesse an einem universellen Heilmittel hat und vor nichts zurückschreckt, um Amakuna in ihre Hände zu bekommen. Auch nicht vor Mord.    

In Vergangenheit und Gegenwart erzählt der Roman

das Schicksal zweier Frauen, deren Seelen durch Amakuna miteinander verbunden sind. Beide werden von den Mächtigen ihrer Zeit verfolgt und müssen ihr Geheimnis gegen den Mann schützen, der die Liebe ihres Lebens ist. Eine atemberaubende Mischung aus historischem Roman, Thriller und romantischer Liebesgeschichte …




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