Theater um Alcampo-Schließung geht weiter


Wie lange das Hin und Her um die Schließung des Alcampo-Anbaus in La Laguna noch weitergehen wird, ist fraglich. Ein Einspruch bei Gericht jagt den anderen, während sich das für die Zwangsschließung zuständige Urbanismusamt der Stadt La Laguna ziert.

Nach einem Urteil des Obersten Kanarischen Gerichtshofs sollte die seinerzeit illegal an das Einkaufszentrum Alcampo La Laguna angebaute Einkaufspassage am 2. April um 10.00 Uhr von der Stadt abgesperrt werden. Die Leiterin des Urbanismusamts, Aymara Calero, begründete die Verschiebung des Termins mit den Schwierigkeiten, um mit den Geschäftsleitern der verschiedenen Läden Kontakt aufzunehmen. Die Opposition hält dieses Argument für eine „kindische Ausrede“. Die Hypermarktkette Alcampo wurde seinerzeit vom Verband der kleinen und mittleren Unternehmen (Fedeco) gemeinsam mit den Sozialisten von La Laguna angezeigt, weil für den Anbau keine Baulizenz vorlag. Nun will Fedeco die Schließung durch eine gerichtliche Anordnung und mit Hilfe der Polizei erzwingen. Das Gericht hat vorerst das Urbanismusamt der Gemeinde angewiesen, einen neuen Termin für die Schließung festzulegen.




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