Tavío: Vorhandene Ressourcen besser nutzen


© Moisés Pérez

Mit viel Elan und Tatkraft will die konservative Politikerin die Probleme angehen

Für die Partido Popular (PP) tritt erneut Cristina Tavío im Kampf um den Gemeindevorsitz von Santa Cruz an, wie gewohnt mit jeder Menge Elan und dem Versprechen, die Probleme anzupacken.

Die studierte Juristin, die bereits im Europaparlament tätig war, will vor allem eines: Die vorhandenen Ressourcen besser nutzen und die Gemeindeverwaltung effizienter gestalten. 

Tavío setzt einen ihrer Schwerpunkte auf eine intelligente Weiterentwicklung der Stadt. Sie will die Ausarbeitung neuer Flächennutzungspläne in den einzelnen Stadtteilen vorantreiben, die jeweils vorhandenen Möglichkeiten erkennen und nutzen. Weiterhin verspricht Tavío eine Senkung der lokalen Abgaben, die ihrer Website zufolge in den vergangenen vier Jahren, also während des aktuellen Mandats ihres Konkurrenten José Manuel Bermúdez, um 75% angehoben worden sind. Laut Tavío handele es sich dabei für die Bürger um eine unzumutbare Maßnahme in den schwersten Jahren der Krise. Dem aktuellen Bürgermeister wirft sie vor, die Einwohner mit einer scheinbaren Sanierung der Gemeindekassen an der Nase herumzuführen, denn die Schulden sollen nicht abgebaut sondern vielmehr weiter erhöht und nur umverteilt worden sein. Statt einzusparen, sei der Haushalt tatsächlich ausgebaut worden. Um dem Problem tatsächlich beizukommen, wolle sie die überdimensionierte Gemeindestruktur abbauen und im Sinne eines besseren, effizienteren Dienstes am Bürger umgestalten. 

Zu den Wahlversprechen der tatkräftigen Politikerin gehört weiterhin eine Verbesserung des städtischen Reinigungsdienstes durch Neuorganisation der vorhandenen Mittel, einen Ausbau der städtischen Beleuchtung, eine Kostensenkung bei der Trinkwasserversorgung, eine „Aussöhnung“ mit der Hafenbehörde und effiziente Zusammenarbeit bei der Planung der Küste sowie eine Verbesserung des öffentlichen Bustransportes. 

Tavío hatte bei den Gemeindewahlen 2011 ein paar hundert Stimmen mehr als Bermúdez erhalten, doch musste sie sich dem Bündnis von Partido Socialista (PSOE) und Coalición Canaria (CC) geschlagen geben.




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