Strich durch die Rechnung


US-Einwanderungsbehörde zwingt Symphoniker zur Verschiebung der Konzertreise

Die US-amerikanische Einwanderungsbehörde hat dem Symphonieorchester von Teneriffa einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie das Inselmusikpatronat mitteilte, musste die für Juli geplante USA-Konzertreise des OST bis auf weiteres verschoben werden.

Als Grund wird „eine Verschärfung der Formalitäten bei der Beantragung der Visa“ angegeben. Das kanarische Büro in Texas und der Veranstalter der Konzertreise, Arts San Antonio, hätten die rechtzeitige Ausstellung der Einreisegenehmigungen für die rund 100-Personen große Reisegruppe nicht garantieren können, heißt es in einer Mitteilung weiter. Die US-Einwanderungsbehörde habe die Visa-Formalitäten so verkompliziert, dass die Beantragung der Einreisegenehmigung für die Mitglieder und Assistenten des OST-Ensembles, die sich aus über einem Dutzend verschiedener Nationalitäten zusammensetzen, eine schwierige Aufgabe darstellt.

Das Symphonieorchester von Teneriffa beendete am 22. Juni im Auditorium in Santa Cruz die Konzertsaison 2006/

2007 mit einem außerordentlichen Konzert unter der Leitung von Edmon Colomer. Das Programm dieses Konzertes, mit Werken spanischer Komponisten und Fragmenten aus Zarzuelas, war auch für die USA-Konzertreise vorgesehen.

Die neue Saison des OST beginnt am 16. November 2007 mit einem Konzert unter der Leitung des neuen Orchesterchefs Lü Jia und Werken von Beethoven und Brahms. Das komplette Programm kann über die Website www.ost.es abgerufen werden.




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