Strandcafés bei Martiánez bald verschwunden


© Moisés Pérez

Küstenamt genehmigt Abriss

Das spanische Küstenamt, das dem Umweltministerium untersteht, hat vor wenigen Tagen endgültig den Abriss der beiden „Gastronomiebunker“ am Martiánez-Strand in Puerto de la Cruz genehmigt, teilte das zuständige Amt der Stadtverwaltung mit. Bürgermeisterin Lola Padrón hofft, dass die beiden Cafeterías schon Ende September abgerissen werden können.

„Wir werden dadurch einen freien, großzügigen und zum Meer hin offenen Bereich für unsere Bürger und Besucher zurückgewinnen und so das Image und den Zauber von Martiánez wiederherstellen“, freute sie sich. Mit dem derzeitigen Betreiber der Cafeterías, Ródano Tenerife, hat sich die Stadt bereits geeinigt.

Die zwei Bauten, die Ende der neunziger Jahre quasi als Ersatz für das abgerissene legendäre Café Columbus an der Strandpromenade entstanden, sorgten von Anfang an für Kritik. Viele Bürger beschwerten sich über die ihrer Auffassung nach hässlichen Klötze am Strand, die die Promenade bzw. die Avenida de Colón verengen und die Sicht auf das Meer nehmen. Die Stadt war schon seit längerem darum bemüht, eine Genehmigung für den Abriss beim Küstenamt zu erwirken.

Fassaden-Restaurierung

Im Rahmen eines zu 75 % durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanzierten Programms zur Verschönerung des Stadtbildes sollen in den nächsten Monaten die Fassaden von zwölf his­torischen Gebäuden in Puerto de la Cruz restauriert werden. Die Häuser in den Straßen  Blanco-Doctor Ingram, Agustín de Betancourt, Santo Domingo, San Juan, San Juan-Quintana, Luis de la Cruz, Zamora, San Felipe und Pérez Zamora wurden dafür ausgewählt.




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