Stockdunkel und Anschlagsäulen in La Paz


Zu Leserbriefen im Wochenblatt-Ausgabe 224 vom 4. Febr. 2015.

Dazu möchte ich zunächst hier die Situation im nördlichen Stadtteil von La Paz schildern und zwar im Bereich des TUI-Hotels und der neuen kath. Kirche und der Carretera del Este: Bei der ganz überwiegenden Anzahl der Fußgänger- und Straßenleuchten fehlen einfach die Köpfe, die Kabel sind oft oben zu erkennen, bei dem Rest sind die Leuchtkörper ausgefallen, sodass auf der Carretera del Este keine Fußgängerlampen mehr leuchten und auf dem Paseo del Tarajal nur noch 3 Leuchten. Ganz davon abgesehen, dass jede zweite hier leuchtende Lampe ausreichend wäre. Die hier vorhandene Dunkelstrecke begünstigt die Hundehalter. Warum führt man hier eigentlich keine Hundesteuer ein, dieses gilt eigentlich nicht für die Bestandshunde, damit durch das Problem -wegen der Steuer- nicht plötzlich noch mehr Hunde ausgesetzt werden.

Zu den Anschlagsäulen in La Paz:

Die Müllcontainer sind oft überfordert, weil hier immer noch nicht vernünftig getrennt wird, die Pappkartons werden nicht zerkleinert und auch nicht gefaltet, so sind die Container bald voll, und dann wird neben die Container, mehr oder weniger sorgfältig abgestellt, sodass die Müllwerker es erledigen dürfen, die einen ohnehin schweren Job haben. Die Gewerbetreibenden haben scheinbar keine eigenen Container oder zu wenig davon und bringen ihren Müll in die Haushaltscontainer, diese reichen am Wochenende nicht aus, weil keine Abfuhr erfolgt. Mir ist auch aufgefallen, dass ein Bauhandwerker oder Bauunternehmer seinen Bauschutt von einem Kleinst-Lkw bei Einbruch der Dunkelheit in einen Haushaltscontainer geschaufelt hat, als der dann wohl voll war, ist er zum nächsten gefahren. Übrigens, die Containerdeckel werden nur selten verschlossen. Würde mich freuen, wenn Sie dieses veröffentlichen würden, da es uns Mitbürger betrifft und bei mehr Rücksichtnahme auch die Kosten nicht erhöht werden müssen.

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