„Staulösung“ der Nordautobahn nimmt Form an


Bis Ende März könnten die ersten Maßnahmen bereits umgesetzt sein

Wie geplant wurden die technischen Projekte für die ersten Arbeiten zur Behebung des Stauproblems auf der Nordautobahn (das Wochenblatt berichtete) im Februar abgeschlossen.

Gegenüber einer Tageszeitung gab José Luis Delgado, Ressortchef für Infrastrukturen, bekannt, diese ersten Maßnahmen würden rund 1,3 Millionen Euro kosten. 

Den größten Geldbetrag wird die „Lockerung“ des Knotenpunktes bei Las Chumberas verschlingen: Der Bau einer Direktverbindung zwischen der Vía de Ronda und der Verbindungsautobahn wurde mit 703.000 Euro veranschlagt. Die Neuordnung der Anschlussstelle Lora y Tamayo soll 406.000 Euro kosten, die Verbesserungen an dem Kreisverkehr von Las Chumberas 212.000 Euro. 

Delgado erklärte, er beabsichtige, einen Teil der Arbeiten von der regulären Straßenwartung durchführen zu lassen, sodass diese bereits Ende März abgeschlossen sein könnten. Die anderen Arbeiten müssten per öffentlichem Vergabeverfahren in Auftrag gegeben werden und könnten nicht vor Juni abgeschlossen werden. 

Zur Lösung des Stauproblems auf der Nordautobahn, unter dem täglich zu den Hauptstoßzeiten Tausende Pendler leiden, hatte das Cabildo einen Maßnahmenkatalog aufgestellt und die Neuanordnung verschiedener Anschlussstellen zwischen Guamasa und dem Universitätskrankenhaus der Kanaren (HUC) beschlossen. 

Die erste Phase wird sich auf den Knotenpunkt bei Las Chumberas konzentrieren, sprich den Bau der genannten Direktverbindung und die Anlegung einer neuen Abbiegespur. Erreicht werden soll die Entlastung des Kreuzes durch Umleitung des von der Vía de Ronda kommenden Verkehrs und Trennung der Fahrzeuge, die gen Süden fahren, und der Fahrzeuge, die in das Einkaufsgebiet streben. Weiterhin wird die Autobahnauffahrt Lora y Tamayo, auf der Verkehr von La Laguna auf die Nordautobahn strömt, vorverlegt werden. Auf Wunsch der Gemeinde soll auch die Anschlussstelle beim ehemaligen Busbahnhof erneut geöffnet werden.




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