Staat will erst nach Urteil in Teresitas-Projekt investieren


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Knapp 13 Millionen Euro sind bis auf weiteres blockiert

Knapp 13 Millionen Euro wollte der spanische Staat zum umstrittenen Umgestaltungsprojekt des Las Teresitas-Strandes bei Santa Cruz de Tenerife beisteuern. Wie der sozialistische Senator José Vicente Gómez Bethencourt jetzt jedoch wissen ließ, wird dieses Geld erst fließen, wenn der Gerichtswirrwarr in dem Fall gänzlich aufgelöst ist.

 Gemeint sind die zahlreichen Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem Verkauf bzw. Kauf diverser Grundstücke hinter dem Strand. Unter anderem ist dabei Bürgermeister Miguel Zerolo in Verdacht geraten und wird sich, ebenso wie weitere Verdächtige, diesbezüglich noch vor Gericht verantworten müssen.

400 Millionen in vier Jahren

In diesem Zusammenhang erklärte Senator Gómez Be­thencourt, die sozialistische Zentralregierung habe in den vergangenen vier Jahren über 400 Millionen Euro in diverse Bauprojekte auf Teneriffa gesteckt. 155 Millionen davon sind allein in 44 verschiedene Projekte im Hafen von Santa Cruz de Tenerife geflossen. Weitere 114 Millionen Euro steuerte der Staat zur Erweiterung um je eine Fahrspur auf 20 km der Südautobahn bei.




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