Soforthilfen wurden per Eildekret verabschiedet


Familien, deren Häuser schwere Schäden erlitten haben, erhalten bis zu 8.500 Euro von der kanarischen Regierung

Sowohl die spanische als auch die kanarische Regierung haben im Hinblick auf die schweren Regenfälle, die Mitte November vor allem im Norden Teneriffas schwere Schäden anrichteten, schnell reagiert.

So verabschiedete die kanarische Regierung bereits am 24. November per Eildekret Hilfsmaßnahmen zur Unterstützung der Betroffenen. Dabei sind unter anderem sowohl Soforthilfen für betroffene Familien als auch für Unternehmen aus dem privaten und dem öffentlichen Bereich vorgesehen.

Demzufolge will die kanarische Regierung Familien, deren Häuser schwer beschädigt wurden bzw. die ihre Grundlebensausstattung verloren haben mit maximal 8.500 Euro unter die Arme greifen, und zwar unabhängig von Hilfsmaßnahmen, die womöglich noch von anderen Institutionen geleistet werden. Auch bei dem Wiederaufbau soll den Familien mit bis zu 50 % der veranschlagten Baukosten geholfen werden. Familien, die aufgrund der Regenfälle gezwungen sind, für einige Zeit in einer Mietwohung unterzukommen, sollen außerdem je nach Fall auch bei der Mietzahlung unterstützt werden.

Personen, deren Fahrzeuge durch die Wassermassen zu Schaden gekommen sind, haben des Weiteren mit bis zu 6.000 Euro Entschädigung zu rechnen.

Die kanarische Regierung hat sich außerdem dazu verpflichtet, die Insel- und die Gemeindeverwaltungen bei der Wiederherstellung öffentlicher Gebäude und Infrastrukturen zu unterstützen.

Für private Unternehmen, Landwirte und Viehzüchter wurden spezielle Hilfsmaßnahmen vereinbart, von denen bislang jedoch kaum Details bekannt wurden.

Hilfen von der spanischen Regierung

Das spanische Innenministerium hat seinerseits bekannt gegeben, dass von den Regenfällen betroffene Privatpersonen und Unternehmen ihre Anträge auf Unterstützung bei der Regierungsdelegation in Santa Cruz de Tenerife bzw. den Gemeindeverwaltungen mit „Ventanilla única“ einreichen können.




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