Schließung des Meléndez-Instituts wurde aufgehoben


Ungewissheit um die „magischen Pulver“ geht weiter

Trotz aller Bemühungen der kanarischen Gesundheitsbehörden, bislang sind sie in ihrem umstrittenen Kampf gegen den Biochemiker Enrique Meléndez Hevia keinen Schritt weiter gekommen.

Meléndez Hevia, Gründer des „Instituts für Zellstoffwechsel“ auf Teneriffa, hatte in langjähriger Forschungsarbeit zwei Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform entwickelt, Factor 1 und Factor 2 genannt, die hauptsächlich aus Aminosäuren bestehen und erstaunliche Erfolge bei diversen Krankheiten erzielt haben sollen.

Nachdem verschiedene Nebenwirkungen aufgetreten sein sollen, die allerdings noch nicht offiziell als Nebenwirkung der Produkte nachgewiesen werden konnten, begann von öffentlicher Seite eine Hetzkampagne gegen den Biochemiker.

Seine Präparate, die als Medikamente klassifiziert wurden, sollten beschlagnahmt und das Institut geschlossen werden. Bislang jedoch ohne Erfolg. Denn jetzt hat ein Gericht den Schließungserlass des kanarischen Gesundheitsressorts annullieren lassen. Auch darf das Institut nicht mehr zur Beschlagnahmung der Präparate betreten werden.

Eligio Hernández, Anwalt von Meléndez Hevia, zeigte sich zufrieden über die Gerichtsbeschlüsse. „Damit wird nur bestätigt, was wir immer gesagt haben“, meinte er unter anderem.




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