Santa Cruz wirbt um Kongresse


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Institutionen schließen sich zusammen

Die Inselregierung, die Stadtverwaltung und der Hotelverband haben sich zusammengeschlossen, um den Kongresstourismus in Santa Cruz zu fördern. Ein entsprechendes Abkommen wurde Anfang Juli unterzeichnet; ein Projekt mit konkreten Plänen ist bereits in Arbeit und soll in Kürze fertiggestellt sein.

Nach der Unterzeichnung des entsprechenden Abkommens stellten sich die Vertreter der einzelnen Institutionen den Fragen der Presse. Dabei erklärte Carlos Alonso, Cabildo-Vizepräsident und Leiter des Tourismusamtes, Ziel des Zusammenschlusses sei es, Santa Cruz in einen erstklassigen Veranstaltungsort für Kongresse zu verwandeln. Dabei verfügt Teneriffas Hauptstadt schon über hervorragende Einrichtungen wie das Auditorium oder das Internationale Messe- und Kongresszentrum. Den Verantwortlichen geht es darum, auch potenzielle Austragungsorte wie das Ausstellungszentrum TEA, das Natur- und Völkerkundemuseum oder das Castillo Negro (Schwarzes Schloss) international bekannt zu machen.

Gabriel Wolgeschaffen, Vizepräsident von Ashotel, wies darauf hin, dass es sich beim Kongresstourismus um ein äußerst lukratives Geschäft handele. Die Geschäftsleute würden mindestens sechs Monate vorher buchen und die durchschnittlichen Urlauberausgaben pro Tag manchmal sogar bis auf 300 Euro verdreifachen.

Großes Geschäft

Der Kongress- und Incentive-Tourismus ist auf ganz Teneriffa auf dem Vormarsch, insbesondere seit der Gründung des Convention Bureaus. Die dem Tourismusamt angehörende Behörde unterstützt die Veranstalter bei Organisation und Logistik, stellt Kontakte her und steht in allen Fragen tatkräftig zur Seite. Mit dem Ergebnis, dass der Kongresstourismus im vergangenen Jahr 100 Millionen Euro einbrachte und bei rund 800 kleineren und größeren Kongressen circa 56.000 Geschäftsleute teilnahmen.




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