„Rio“-Regisseur traf seinen Star


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Carlos Saldanha reiste nach Teneriffa, um im Loro Parque den Spix-Ara kennenzulernen

Carlos Saldanha, Regisseur des Animationsfilms „Rio“, besuchte mit seiner Frau Anfang Mai den Loro Parque.

Dem Erfolgsregisseur ging es darum, den Star seines 3D-Kassenerfolges – einen Spix-Ara namens Rio – kennenzulernen. Zumindest einen seiner wenigen „Brüder“ im Loro Parque, denn in freier Natur ist diese Papageienart ausgestorben.

Wolfgang Kiessling, Präsident der Stiftung des Loro Parque, David Waugh, deren Direktor, und Zoodirektor Matthias Reinschmidt empfingen das Ehepaar.

Die Saldanhas besuchten die Papageien-Aufzuchtstation und lernten die blauen Spix-Aras der Loro Parque Fundación kennen. Natürlich ließen sie sich die Gelegenheit nicht entgehen und schauten sich auch den anerkanntesten Tierpark Spaniens und die vielfältigste Papageiensammlung der Welt an.

Der „Rio“-Regisseur zeigte sich beeindruckt vom Loro Parque und seiner spektakulären Sammlung und Schönheit. Carlos Saldanha bezeichnete den Park als gut geeigneten Ort, um sich für zukünftige audiovisuelle Naturschutzprojekte inspirieren zu lassen.

Ein lustiger Film mit ernsthaftem Anliegen

„Rio“ lief im Spanien am 8. April an. Produziert von 20th Century Fox und Glue Sky Studios und geschaffen von den Machern von Ice Age, erzählt der 3D-Animationsfilm die Geschichte des Spix-Aras Rio.

Der Kassenschlager hat einen ernsthaften Hintergrund, denn die Spix-Aras sind in der Natur ausgestorben. Weltweit existieren nur noch 78 Exemplare, 9 davon leben in der speziell für diese Art eingerichteten Anlage der Loro Parque Fundación. In ganz Europa handelt es sich um die einzige Einrichtung, in der diese Papageien leben und gezüchtet werde.

„Rio“ begeistert die Kinder und soll ihnen vermitteln, wie der Mensch zum Aussterben der Arten beiträgt bzw. diese sogar verursacht, und ihnen die Bedeutung von Natur- und Umweltschutz nahebringen.




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