Revival auf dem Land mit kultureller Touristik-Route geplant


© Ayto. Icod

Icod de los Vinos entwirft Plan, um in Landgebieten neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft anzukurbeln

Vorrangiges Ziel ist es, in den ländlichen Gebieten der Gemeinde neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft anzukurbeln. Doch nicht zuletzt möchte die Gemeinde Icod de los Vinos mit ihrem Plan einer „kulturellen Touristikroute“ dem Besucher auch die natürlichen Schätze, die kulturellen Sehenswürdigkeiten, die gastronomische Vielfalt und die Geschichte der Gemeinde nahebringen.

In den Ortsteilen San Antonio und El Amparo sollen zunächst Versuche die Touristik-Route und ihren möglichen Erfolg testen. Wie die Gemeinde mitteilte, wäre der Drachenbaumpark Ausgangspunkt für die geplante Route; der erste Stopp könnte dann an der Casa Campino stattfinden, wo das zukünftige Weinmuseum eingerichtet werden soll.

Ehemaliger Treffpunkt

Sehenswert in dieser Gegend sind auch die alten Tränken von San Antonio. Hier fanden sich in früheren Zeiten die Anwohner ein, um Wasser zu holen und ihre Wäsche zu waschen.

Weiter ginge es dann zur Kirche El Amparo, inmitten eines reinen Landwirtschaftsgebietes, in dem der Weinanbau, Obstplantagen und Kartoffeläcker eine Rolle Spielen. Die kleine Kirche aus dem 17. Jahrhundert wurde erst vor kurzem restauriert. Sehenswert auch die Gofio-Mühle in El Amparo. Hier wird weiterhin das Getreide gemahlen. Auf traditionelle Art und Weise werden drei verschiedene Gofiosorten hergestellt und verkauft. Als i-Tüpfelchen der Route käme, so die Gemeinde, das Kloster San Francisco in Frage. Auf dem Weg dorthin kann der Besucher in zahlreichen Bars und Restaurants    typische Produkte und den berühmten Rotwein dieses Landkreises genießen.

Wann die Initiative umgesetzt werden soll, wurde leider noch nicht bekannt gegeben. Für Urlauber wäre diese kulturelle Touristikroute sicherlich eine nette Abwechslung.




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