Rettungsübung am Südflughafen


© EFE

Probe für den Ernstfall

Auf dem Gelände des Südflughafens Reina Sofía wurde kürzlich anhand eines simulierten Unglücks die Einsatz- und Koordinationsfähigkeit von Rettungskräften und Feuerwehr getestet.

Ein Hund auf der Startbahn zwang eine Maschine der fiktiven Fluggesellschaft „Dangerair“ mit 142 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord zu einem Ausweichmanöver. Dabei wurden eine Tragfläche und der Kerosintank beschädigt, und das Flugzeug begann zu brennen. Soweit die Anweisungen im Drehbuch der Rettungsübung. Ob die Sicherheitskräfte in der Lage sein würden, alle Opfer zu bergen und größeres Unheil zu verhindern, sollte in den nächsten Stunden festgestellt werden.

Die Feuerwehreinheit des Flughafens und die Feuerwehr von Granadilla, Rettungskräfte, medizinisches Personal, Mitarbeiter der kanarischen Gesundheitsbehhörde, Polizeikräfte und Zivilschutzmitarbeiter beteiligten sich an der Übung. Ob die Rettungs- und Löscharbeiten in einer „außerplanmäßigen“ Notsituation ebenso koordiniert und reibungslos vonstatten gehen wie bei der Übung ist fraglich. Allerdings gab es bei dem fiktiven Flugzeugunglück immerhin 13 Tote und etliche Schwerverletzte.

Freiwillige Statisten waren unter anderem Mitarbeiter von Iberia, Groundforce und Spanair.




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