Rettungsaktion am Gipfel


© EFE

Bergretter der Guardia Civil brachten zwei russische Touristinnen in Sicherheit

Die Bergrettungseinheit der Guardia Civil hatte während der ersten Tage nach den kräftigen Schneefällen mehrere Einsätze im Teide-Nationalpark.

Besonders gefährlich wurde es für zwei russische Touristinnen, die sich im Gebiet des Pico verirrt hatten. Gegen Abend am 3. März wurde die Polizei über den Notfall benachrichtet. Nach mehrstündiger Suche trafen die Bergretter etwa einen Kilometer von der Schutzhütte Altavista auf über 3.000 Metern Höhe entfernt auf die zwei völlig unterkühlten und entkräfteten Frauen, Mutter und Tochter im Alter von 51 und 31 Jahren.

Warum die Urlauberinnen in dieser Gegend ohne entsprechende Ausrüstung, geschweige denn warme Kleidung unterwegs waren, ist schleierhaft.

Die Beamten versorgten die Geretteten zunächst mit warmen Jacken und brachten sie über Nacht in der Schutzhütte unter. Am nächsten Morgen wurden sie mit dem Helikopter ins Krankenhaus gebracht (Foto).

Auch zwei polnische Wanderer, die sich in der Vulkanlandschaft der Cañadas verirrt hatten und im Zustand totaler Erschöpfung gefunden wurden, mussten mit dem Hubschrauber geborgen werden 




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