Restaurierungsprojekt vorgestellt


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Anfang 2007 sollen die Arbeiten zum Wiederaufbau des Bischofspalastes beginnen

Bischof Bernardo Álvarez hat den Vertretern der kanarischen Regierung, des Cabildos und der Stadt La Laguna das Projekt für die Restaurierung des im Januar niedergebrannten Bischofspalastes vorgestellt.

Der kanarische Regierungschef Adán Martín ließ es sich nicht nehmen, persönlich einen Blick auf das von den Architekten José Miguel Márquez, Sebastián Matías und Aurelio Hernández ausgearbeitete Projekt zu werfen.

Satte sieben Millionen Euro wird die Wiederherstellung des Palais von Salazar verschlingen, die mindestens 20 Monate dauert. Der durch einen Kurzschluss entstandene Brand, zerstörte am 23. Januar dieses Jahres das aus dem Jahr 1664 stammende Bauwerk bis auf die Grundmauern, weshalb die Restaurierung ein umfangreiches Unterfangen ist.

Bischof Álvarez teilte mit, dass die Diözese dank der Unterstützung in klingender Münze von verschiedenen öffentlichen und privaten Einrichtungen dazu in der Lage sein wird, 50% der Kosten für die Restaurierung zu übernehmen. Die andere Hälfte kommt im Rahmen eines entsprechenden Abkommens von der Regionalregierung, dem Cabildo und der Gemeinde La Laguna. Trotz der seinerzeit von Vize-Regierungschefin María Teresa Fernández de la Vega signalisierten Hilfsbereitschaft hat die Regierung in Madrid bislang noch nichts über einen Beitrag verlauten lassen.

Originalgetreu

Wie die Architekten erklärten, sieht das von ihnen entworfene Projekt die originalgetreue Restaurierung des Palais unter Berücksichtigung bestimmter Sicherheitsaspekte wie Brandschutz und Notausgänge sowie behindertengerechte Zugänge vor. Die Innenräume sollen zum Teil moderner gestaltet werden, damit sie ihre Zwecke als Büroräume besser erfüllen können. Mit diesem Projekt soll es möglich werden, die Arbeit der Diözese und touristische Besichtigungen in Einklang zu bringen.




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