Restaurierung der „Casa Iriarte“ abgeschlossen


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Puerto de la Cruz will Fassaden historischer Gebäude nach und nach sanieren

Die im Dezember letzten Jahres angekündigte Umsetzung des sogenannten „Plan de Choque Turístico“, der das Erscheinungsbild von Puerto de la Cruz unter anderem durch die Restaurierung verschiedener historischer Gebäude verschönern soll, wird langsam sichtbar.

Das erste von zwölf für diesen Plan ausgewählten Gebäuden strahlt in neuem Glanz. Die Außenfassaden des Herrenhauses „Casa Iriarte“ wurden mit einem Kos­tenaufwand von 420.000 Euro – getragen vom kanarischen Plan für Infrastrukturen und touristische Qualität und dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung – restauriert. Die „Casa Iriarte“ zählt zu den denkmalgeschützten Bauwerken der Stadt und ist ein Beispiel für ein Wohn- und Geschäftshaus des späten 17. Jahrhunderts.

Die Fassaden zur Calle San Juan und zur Calle Iriarte haben für die Kanarischen Inseln typische Balkone. Es ist das Geburtshaus der Brüder Iriarte, die auf nationaler Ebene durch ihr literarisches und politisches Werk Berühmtheit erlangten.

Die elf weiteren Gebäude, deren Fassaden im Verlauf der nächsten Monate restauriert werden sollen, wurden zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert erbaut und zählen zum historischen Kulturerbe der Stadt.

Bürgermeisterin Lola Padrón unterstrich, dass dieses Projekt, das nach dieser ersten Restaurierungsphase zwei weitere vorsieht, wichtiger Bestandteil des „Plan de Choque Turístico“ ist, denn es verbessert die Ästhetik des alten Stadtkerns von Puerto de la Cruz erheblich, und dieser sei schließlich einer der Hauptanziehungspunkte der Stadt.




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